Selbstvertrauen entwickeln in 3 einfachen Schritten

Was würden Sie hier und heute sofort tun, wenn Sie einmal nur an sich selbst denken würden? Und was hat das damit zu tun, wie Sie mehr Selbstvertrauen entwickeln? Mir ist aufgefallen, dass Menschen ohne viel Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen ihre eigenen Bedürfnisse immer hintenanstellen. Ja, ihre Bedürfnisse oft gar nicht kennen. Wissen Sie, was „in Ihren Tank“ gehört?

Selbstvertrauen basiert auf Selbstbewusstsein

Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein: Jeder will es, jeder hat es – manchmal können wir es nur nicht mehr finden; so verborgen ist es. „Früher war ich doch viel selbstbewusster, wo ist das denn alles hin?“ Mit dieser Frage wandte sich eine Unternehmerin nach der Geburt ihres ersten Kindes an mich. Was war geschehen? Eins zeigt diese Situation auf jeden Fall schon einmal: Selbstvertrauen zu entwickeln ist eine Lebensaufgabe und hat wenig mit dem Alter zu tun. Nur weil wir länger in dieser Welt leben, nimmt unser Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein nicht zu. Manchmal passiert das genaue Gegenteil.

Ihr Selbstvertrauen basiert auf Ihrem Selbstbewusstsein, denn Sie können nur auf etwas vertrauen, dessen Sie sich bewusst sind. Schaffen Sie für Ihr Selbstvertrauen ein starkes Fundament. Das bedeutet: Werden Sie sich darüber bewusst, wer Sie sind, was Sie als Mensch auszeichnet und liebenswert macht und welche großartigen Eigenschaften und Fähigkeiten Sie besitzen. Und, was Sie brauchen, um aufzutanken und Energie zu schöpfen. 

 

Mit diesen 3 Schritten entwickeln Sie wieder mehr Selbstvertrauen

 

1. Die eigenen Bedürfnisse kennen: Was kommt in meinen Tank?

Wenn in Ihrem Auto plötzlich eine Lampe rot aufleuchtet oder es beim Fahren auf einmal ungewohnte Geräusche macht, bin ich ziemlich sicher, dass Sie anhalten und im Handbuch erst einmal nachlesen, was das zu bedeuten hat. Vielleicht fahren Sie auch direkt zum Experten in die Werkstatt. Und im eigenen Leben? Da gibt es kein Anhalten und keine Auszeit. Da werden Warnsignale oft einfach ignoriert und weitergemacht als wäre nichts.

Wenn Sie Ihre Bedürfnisse kennen, wissen Sie, was „in Ihren Tank“ kommt. Sie sind sich bewusst, wann sie zu viel getankt haben oder ab wann das Auto liegen bleibt, weil Ihr Sprit alle ist. Eine Lebensmotivanalyse kann dafür ein erster, wichtiger Schritt sein. Mit ihr lernen Sie Ihre sechzehn persönlichen Antreiber kennen. Dadurch wissen Sie genau, was Ihnen Kraft raubt und woraus Sie positive Energie ziehen.

2. Es nicht allen recht machen: Nein sagen lohnt sich!

Ich bin ein Mensch, der Bewegung braucht. Ich ziehe Entspannung und Energie aus Aktivität und Anspannung – sei es beim Speedskaten und Rennradfahren oder auch nur beim täglichen Hundespaziergang in der Stille der Natur. Diese Dinge, die mir guttun, habe ich in meinen Alltag integriert. Wie ich es schaffe, dafür auch noch die Zeit zu finden? Genauso, wie Sie es auch schaffen können: Hören Sie auf, es allen anderen recht machen zu wollen und sagen Sie ruhig öfter mal „Nein“. Davon geht die Welt in den seltensten Fällen unter und Sie schaffen sich die nötigen Freiräume, Ihren Tank wieder zu füllen.

Klar, ohne Selbstvertrauen sind die Stimmen der anderen lauter als unsere eigene. Freunde, Ehefrauen, Kinder, Partner und Vorgesetze – Sie alle äußern klar, was Sie gerne von uns wollen. „Meine“ Unternehmerin hat nach der Geburt ihres Kindes diesen Stimmen den Vorrang gegeben. Sie hat Rücksicht genommen auf ihre Mitarbeiter, deren Urlaubswünsche und die Bedürfnisse deren Kinder. Ihrem Mann hat sie nicht nur für seinen Job den Rücken freigehalten, sondern auch für sein Hobby. Sie wollte eine liebevolle Mutter sein und sogar die Bedürfnisse ihrer Schwiegereltern hat sie vor ihre eigenen gestellt. Bereits in unserem ersten Vorgespräch ist ihr das schlagartig bewusstgeworden und sie hat direkt ein paar Dinge geändert. Ein Nein ist also hin und wieder nötig, vor allem zu Dingen, die Ihnen besonders viel Energie rauben und wer Ihre Grenzen nicht akzeptiert ist kein guter Freund, Partner oder Arbeitgeber.

Wer nie Nein sagt und seine eigenen Interessen und Bedürfnisse ständig hinter anderen Menschen zurückstellt, wird entweder aggressiv und will sich so Raum nehmen oder er zieht sich immer weiter zurück, wird ängstlich und traurig. Loyalität nach dem Motto „Ich kann das meinen Kindern nicht antun oder mein Chef braucht mich oder meine Eltern waren auch immer für mich da“ ist eigentlich Selbstverleugnung, die zunächst nur ablenken und später dann zu dem festen Glauben führt: „Ich habe es nicht besser verdient“ oder „Ich habe selbst Schuld“. Selbstvertrauen? Fehlanzeige!

Von A wie Anerkennung zu B wie Burnout

Die Motivation, es ständig allen recht machen zu wollen, kann auch von unserem Streben nach Anerkennung kommen. Der Gedanke, unabkömmlich und unersetzbar zu sein, kann enorm motivierend sein. Ist es doch eine große Leistung, sich für die Arbeit, die Familie, den Chef und das Unternehmen aufzureiben. Aber Vorsicht: Damit machen wir uns extrem abhängig von der Anerkennung von außen und tappen so schnell auch mal blindlings in die Burnout-Falle.

3. Die eigenen Bedürfnisse erfüllen: Jetzt bin ich mal dran!

Bei unserem streikenden Auto würden wir nach unserer Recherche vielleicht Motoröl nachfüllen. Die Alarmlampe erlischt, das Problem ist gelöst – läuft alles wieder. Nie würden wir uns ärgern, das Auto anschreien oder traurig sein, weil es dieses Bedürfnis hat. Völlig absurd. Warum gestehen wir dann nicht auch uns unsere Bedürfnisse völlig wertfrei zu?

Und das, obwohl ein starkes Selbstvertrauen noch so einen schönen Nebeneffekt hat: Je besser es Ihnen selbst geht, desto besser können Sie für andere sorgen. Wenn Sie über Ihre eigenen Bedürfnisse Bescheid wissen, dann erkennen Sie auch die Ihres Gegenübers viel leichter – auch wenn es ganz andere sind als Ihre.  

Eine kleine Auszeit und das Bewusstsein für ihre Lebensmotive haben bei der Unternehmerin sofort zu einem „Aha-Erlebnis“ und einer positiven Veränderung geführt. Auch wenn es ihr nicht immer leichtfällt, sorgt sie heute konsequent für sich selbst. So hat sie wieder Power, die Dinge anzupacken (auch noch nach dem zweiten Kind) und weiß, was ihr Tank braucht. Sie hat richtig Freude am Fahren.

Sie wollen sich eine kleine Auszeit, meer für Ihr Leben gönnen und sich Ihrer Bedürfnisse bewusstwerden? Dann rufen Sie mich jetzt einfach an und wir sprechen darüber, ob und was ich genau für Sie tun kann.

 

Herzliche Grüße von Ihrer

 

 

 

 

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