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Warum Anpassung allein nicht ausreicht, um persönliche Probleme zu lösen.

Immer wieder erleben wir Zeiten, die Veränderungen unterliegen, da sind Anpassungsfähigkeit und Flexibilität wichtige Fähigkeiten, um mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Es ist zweifellos wertvoll, sich an neue Situationen anzupassen und sich auf unerwartete Umstände einzustellen. Dennoch gibt es Grenzen für das, was Anpassung allein erreichen kann, insbesondere wenn es darum geht, persönliche Probleme zu lösen. Es gibt Gründe warum Anpassung nicht immer die Antwort auf unsere individuellen Herausforderungen sein kann.

Wir sind okay – so wie wir sind

Nicht nur der Geschmack eines Menschen, auch die Bedürfnisse sind unterschiedlich. Oft vergleichen wir uns mit anderen und passen uns an.

Durch den ständigen Blick nach rechts und links entdecken wir Dinge, Eigenschaften oder Fähigkeiten, die wir auch gerne hätten. Wie im Film »Harry und Sally« wollen wir, was andere auch hatten. Dabei sehen wir meist gar nicht die ganze Wahrheit: Nicht jeder, der einen Porsche fährt, hat viel Geld; nicht jeder mit einem Doktortitel ist gut oder zufrieden in seinem Job. Bei anderen fällt es uns viel leichter, nur die positiven Dinge zu sehen, als bei uns selbst. Wie schon jeder einmal erfahren hat, verbirgt sich oft ein anderes Sein hinter dem hellen Schein.

Wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit immer nur bei anderen sind, verlieren wir das Gespür für die eigenen Bedürfnisse. Wir verlieren unsere eigenen Werte und Ziele aus den Augen, sind deprimiert und antriebslos.

Fragen wir uns besser: Was fühlt sich denn für mich richtig an?

Die Bedeutung von Anpassung

Zunächst einmal sollten wir klarstellen, dass Anpassung eine äußerst wichtige Eigenschaft ist. Sie ermöglicht es uns, auf Veränderungen in unserem Leben zu reagieren, ohne dabei den Kopf in den Sand zu stecken. Anpassungsfähigkeit kann uns helfen, mit neuen beruflichen Herausforderungen, Verlusten von Angehörigen oder Beziehungsproblemen umzugehen. Sie ermöglicht uns, neue Fähigkeiten zu erlernen und unsere Perspektiven zu erweitern. Kurz gesagt, Anpassung ist ein Schlüssel zum Überleben und Fortschritt in einer sich wandelnden Welt.

Die Grenzen der Anpassung

Trotz der unbestreitbaren Bedeutung von Anpassung gibt es Situationen, in denen sie allein nicht ausreicht, um persönliche Probleme zu lösen. Hier sind einige Gründe, warum Anpassung manchmal an ihre Grenzen stößt:

1. Tiefer liegende Probleme:

Einige persönliche Probleme haben tiefere Ursachen, die nicht durch einfache Anpassung behoben werden können. Zum Beispiel kann chronischer Stress oder Angst oft auf tieferliegende psychologische Faktoren zurückzuführen sein, die professionelle Hilfe erfordern.

2. Wiederholungsmuster:

Menschen neigen dazu, in bestimmten Mustern zu denken, fühlen und handeln. Diese Muster können in vielen Fällen ungesunde Verhaltensweisen und Gewohnheiten einschließen. Anpassung allein kann diese Muster nicht immer durchbrechen.

3. Mangel an Energie – Kraftlosigkeit:

Anpassung erfordert Ressourcen wie Zeit, Energie und finanzielle Mittel. In einigen Fällen können persönliche Probleme so überwältigend sein, dass es schwierig ist, die notwendige Kraft aufzubringen, um eine Lösung zu finden. Deshalb fühlen wir uns dann überfordert und antriebslos.

4. Veränderung der Umgebung:

Manchmal sind persönliche Probleme eng mit unserer Umgebung verbunden. Die Anpassung an eine schädliche Umgebung kann notwendig sein, ist jedoch nicht immer die beste Lösung. In solchen Fällen kann ein Umgebungswechsel oder eine Änderung der Umstände erforderlich sein.

5. Fehlendes Selbstvertrauen und wenig Selbstakzeptanz

Gesunde Anpassung bedeutet, flexibel und anpassungsfähig zu sein, ohne dabei die eigenen Werte und Bedürfnisse zu vernachlässigen. Wenn wir in der Lage sind, uns an verschiedene soziale Situationen anzupassen, ohne unsere Integrität zu verlieren, kann dies tatsächlich das Selbstvertrauen stärken. Wir zeigen Selbstvertrauen, wenn wir uns sicher und kompetent fühlen, unsere eigenen Bedürfnisse auszudrücken und gleichzeitig auf die Bedürfnisse anderer Rücksicht zu nehmen.

Doch oft kommt es aufgrund von Selbstzweifeln zu übermäßiger Anpassung. Starke Anpassung bedeutet, wir verlieren häufig den Kontakt zu uns selbst und unseren Bedürfnissen. Das kann zu einem Verlust des Selbstvertrauens führen. Wenn wir uns ständig verbiegen, um anderen zu gefallen, und dabei unsere eigenen Bedürfnisse, Werte und Meinungen vernachlässigen, können wir uns unsicher und entfremdet von uns selbst fühlen. Dies kann zu einem geringen Selbstwertgefühl und einem Mangel an Selbstvertrauen führen.

Finden Sie ein Leben im Gleichgewicht

Früher oder später ziehen wir die Bilanz aus unserem Leben. Vielleicht erlauben wir uns dies nur im stillen Kämmerlein, vielleicht setzen wir uns auch ganz offen damit auseinander und ziehen unsere Konsequenzen.

Fragen, die uns dabei in den Sinn kommen, sind zum Beispiel:

  • Was habe ich bisher richtig gemacht in meinem Leben? Was falsch?
  • Was wollte ich eigentlich erreichen? Habe ich dies ernsthaft versucht?
  • Hatte ich mir mein Leben so vorgestellt? Ist es schlimm, wenn es davon abweicht?
  • Hat sich meine Mühe gelohnt?
  • War es das jetzt schon?
  • Geht es mir nur noch ums Durchhalten oder will ich mehr vom Leben?

Was habe ich erreicht – was will ich in meinem Leben?

Bei vielen Menschen sieht die Bilanz erst einmal nicht wirklich rosig aus. Unsere Erwartungen vom Leben wurden enttäuscht. Oft sind wir vor allem von uns selbst enttäuscht, weil wir es nicht »gepackt haben«. Den »Schwarzen Peter« schieben wir dann gerne den Umständen oder unserem Elternhaus zu. In der Psychologie werden solche Lebenskrisen gerne darauf zurückgeführt, dass unsere Erwartungen ans Leben generell zu übertrieben sind und unsere Zufriedenheit im Laufe des Lebens wieder ansteigt, weil wir lernen, uns mit Kompromissen oder Anpassung abzufinden.

Also: Finden wir uns doch einfach mit dem, was ist, ab und geben auf? Ich glaube kaum, dass ich Ihnen das raten möchte. Zumal die Erfahrung aus meiner Coachingarbeit mich anderes lehrt. Gerade bei Frauen sind es weniger die übertriebenen Erwartungen, die zu einer Krise führen. Vielmehr haben sie sich viel zu lange zurückgenommen, sich gar nicht erlaubt, ihren Träumen und Zielen nachzugehen.

Warum Anpassung allein nicht ausreicht

Wenn Anpassung allein nicht ausreicht, um persönliche Probleme zu lösen, was ist dann die Alternative? Die Antwort liegt oft in einer Kombination aus Anpassung und anderen Strategien. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Sie Ihre persönlichen Probleme effektiver angehen können:

Selbstreflexion:

Die Selbstreflexion ist ein wichtiger Schritt, um tiefer liegende Probleme zu identifizieren. Durch das Nachdenken über Ihre Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen können Sie die Wurzeln Ihrer Probleme besser verstehen.

Unterstützung suchen:

Es ist wichtig zu erkennen, dass Sie nicht alles alleine bewältigen müssen. Die Suche nach Unterstützung von Freunden, in der Familie oder in professionellen Beratungsgesprächen kann für die entscheidende Klarheit sorgen.

Veränderung der Gewohnheiten:

Wenn Sie sich in ungesunden Mustern befinden, ist es wichtig, diese Muster zu erkennen und aktiv zu versuchen, sie zu ändern. Dies erfordert oft Geduld und Ausdauer.

Umgebungsveränderungen:

Wenn Ihre Umgebung ein Hauptfaktor für Ihre Probleme ist, sollten Sie in Erwägung ziehen, Ihre Umstände zu ändern. Dies kann bedeuten, den Arbeitsplatz zu wechseln, in eine neue Stadt zu ziehen oder toxische Beziehungen zu beenden.

Anpassung kann in bestimmten Situationen tatsächlich unserem Selbstwertgefühl schaden.

Hier sind drei Gründe, warum das der Fall sein kann:

Verleugnung der eigenen Bedürfnisse und Werte:
Wenn wir uns ständig anpassen und unsere eigenen Bedürfnisse und Werte vernachlässigen, kann dies langfristig zu einem geringen Selbstwertgefühl führen. Dies geschieht, wenn wir unsere eigenen Überzeugungen und Prinzipien aufgeben, um anderen gerecht zu werden oder Konflikte zu vermeiden. Auf lange Sicht führt dies dazu, dass wir uns selbst entfremden und das Gefühl haben, unsere Meinung und Identität nicht mehr ausreichend zu respektieren.

Fehlende Selbstbestimmung:
Anpassung kann dazu führen, dass wir uns kontrolliert oder manipuliert fühlen, insbesondere wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse und Wünsche ständig hinten anstellen, um anderen gerecht zu werden. Das Gefühl, keine Selbstbestimmung zu haben, kann unser Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen, da es das Gefühl erzeugt, dass wir nicht in der Lage sind, unser eigenes Leben zu gestalten oder Entscheidungen für uns selbst zu treffen.

Unzufriedenheit und Angst vor Ablehnung:
Die ständige Anpassung an die Erwartungen und Vorlieben anderer kann zu tiefer Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben führen. Dies geschieht, wenn wir unsere eigenen Träume und Ziele aufgeben, um die Erwartungen anderer zu erfüllen. Dies kann zu einem geringen Selbstwertgefühl führen, da wir uns unerfüllt und unglücklich fühlen. Darüber hinaus kann die Angst vor Ablehnung, wenn wir nicht mehr in der Lage sind, den Erwartungen anderer zu entsprechen, unser Selbstwertgefühl weiter untergraben.

Es ist wichtig zu erkennen, dass Anpassung in Maßen und in bestimmten Situationen durchaus nützlich sein kann, um soziale Harmonie zu fördern und Kompromisse in zwischenmenschlichen Beziehungen zu ermöglichen. Dennoch sollten wir darauf achten, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse und Werte nicht dauerhaft vernachlässigen, da dies langfristig schädlich für unser Selbstwertgefühl sein kann. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Anpassung und Selbstachtung zu finden, um ein gesundes Selbstwertgefühl zu erhalten.

Die ersten Schritte – raus aus der Anpassung

• Sortieren Sie die Menschen, mit denen Sie sich umgeben, ein und aus.
• Seien Sie immer wieder wählerisch statt in Anpassung zu leben.
• Trauen Sie sich, eine Zeit mit sich allein zu sein.
• Machen Sie eine Liste mit Dingen, die Sie nicht mehr wollen.
Formulieren Sie sie zum Gegenteil um: also ich will nicht mehr A oder B – ich will C, D und sogar auch noch E.


Und ganz wichtig – nehmen Sie die Dinge auch mal leicht. Machen Sie einfach mal Unsinn, Quatsch, Blödsinn, Kinderkram, Albernheiten …das gehört zu einem guten Leben dazu.

Also los! Es lohnt sich – und denken Sie daran: das Leben darf Spaß machen!

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Der Sommerurlaub ist vorbei und die Tage werden immer dunkler und kürzer. Vielen Menschen geht es bereits im September mental sehr schlecht. Dabei können wir die immer wiederkehrende Antriebslosigkeit in der dunklen Jahreszeit verstehen und uns selbst bewusst aus der negativen Abwärtsspirale befreien.

Winterblues die dunkle Antriebslosigkeit

Die „Dunkle Jahreszeit“ kann für viele Menschen eine echte Herausforderung sein. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger, und das fehlende Tageslicht kann zu einer spürbaren Antriebslosigkeit und einem gedrückten Stimmungswechsel führen. Beschäftigen wir uns doch kurz einmal damit, warum uns die dunkle Jahreszeit uns jedes Jahr wieder so zusetzt und wie wir unseren Energiepegel und unsere Motivation in dieser Zeit aufrechterhalten können. Dann finden wir eine persönliche Strategie zur Bewältigung der Antriebslosigkeit. Dabei gibt es nicht nur einen Weg für alle, sondern für alle einen Weg.

Warum fühlen wir uns antriebslos in der dunklen Jahreszeit?

Lichtmangel: Das offensichtlichste Problem in der dunklen Jahreszeit ist der Mangel an natürlichem Tageslicht. Unser Körper und Geist sind eng mit dem Tageslichtzyklus verbunden und der Mangel an Helligkeit kann zu einer geringeren Produktion von Serotonin, dem sogenannten Glückshormon, führen.

Vitamin D-Mangel: Weniger Sonnenlicht bedeutet auch weniger Vitamin D, das für unsere Stimmung und unser Wohlbefinden entscheidend ist. Ein Mangel an Vitamin D kann zu Müdigkeit und Depressionen führen.

Kälte und Nässe: Die ungemütlichen Wetterbedingungen in der dunklen Jahreszeit können dazu führen, dass wir uns weniger bewegen und weniger Zeit im Freien verbringen. Dies kann zu körperlicher Trägheit und einem allgemeinen Gefühl der Schlappheit führen.

Feiertagsstress: Die Feiertage, die in diese Jahreszeit fallen, können auch Stress und Anspannung mit sich bringen. Bei manchen Menschen setzt die „Angst vor Weihnachten“ und vor den Erwartungen an sich selbst direkt schon im September ein, wenn die Tage kürzer und dunkler werden. Geschenke kaufen, Familienzusammenkünfte und das Jahresende können zusätzlichen Druck aufbauen. Alle Jahre wieder – das Lied kann jeder singen.

Wer im Herbst schon die dunkle Jahreszeit fürchtet – kann etwas für sich tun um gut durch den Winter zu kommen

Wie können wir uns von der Antriebslosigkeit befreien?

Ernährung anpassen:

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen und Nährstoffen ist. Ergänzen Sie gegebenenfalls Vitamin D, wenn Sie einen Mangel haben. Das kann helfen, Ihre Stimmung zu verbessern. Was wir essen sollte darauf abzielen, den besonderen Anforderungen der dunklen Jahreszeit gerecht zu werden.

Winterzeit ist auch die Zeit für gemütliche Zusammenkünfte. Es ist in Ordnung, gelegentlich Leckerbissen bewusst zu genießen, solange Sie insgesamt eine ausgewogene Ernährung beibehalten. Manchmal geraten wir jedoch in einen „es hat alles keinen Zweck Modus“. Dann glauben wir, die Tafel Schokolade zum Abendfilm ist eine gute Gewohnheit, um sich täglich etwas zu gönnen. Wenn wir uns danach mit schlechtem Gewissen plagen, schmeckt uns das jedoch gar nicht. Es ist hilfreich, die eigenen Schwächen und ungünstigen Ideen bewusst zu erkennen und sie gezielt durch günstigere Strategien zu ersetzen. Dadurch bekommen wir mehr Selbstverstrauen und fühlen uns wohl – auch wenn wir Schokolade essen.

Eine gesunde Ernährung ist das ganze Jahr über wichtig, tund im Winter können gezielte Ernährungsentscheidungen dazu beitragen, unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu unterstützen.

Lichttherapie hellt die Stimmung auf:

Wir brauchen Tageslicht, um die Produktion von Serotonin anzuregen. Da kann sogar eine spezielle 10-15.000 Luxlampe uns helfen, auch am Schreibtisch, gut durch den Winter zu kommen. Licht ist ein natürlicher Anreiz, der uns hilft, energielose Phasen zu bekämpfen und unsere Stimmung zu verbessern.

Bewegung und Sport steigern die Energie:

Trotz des schlechten Wetters ist regelmäßige körperliche Aktivität wichtig. Gehen Sie spazieren. Jede kleinste Bewegung kann Ihre Energie steigern und Ihre Stimmung heben. Dafür müssen wir auch nicht gleich HochleistungssportlerIn sein.

Gesunder Schlaf steigert die innere Ruhe:

Achten Sie auf ausreichenden und qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein guter Schlaf ist entscheidend, um Energie zu tanken und die Antriebslosigkeit zu bekämpfen.

Soziale Kontakte – ein Leben im Gleichgewicht:

Trotz der Dunkelheit sollten Sie soziale Kontakte pflegen. Treffen Sie Freunde, organisieren Sie gemütliche Abende oder telefonieren Sie regelmäßig mit Ihren Liebsten.

Mentaltraining als Strategie um den Geist zu beruhigen

Durch individuell gut konzipierte Bewegungsherausforderungen können wir selbst Stress abbauen und unsere Energie steigern. Gerade um Blockaden und unliebsame Gewohnheiten positiv zu verwandeln, hilft Mentaltraining mit Spaß und leichten Bewegungsherausforderungen unserem Gehirn „bessere Gedanken“ zu denken.

Ziele setzen die und Kraft und Energie geben

Setzen Sie sich realistische Ziele für die dunkle Jahreszeit. Dies kann Ihnen helfen, Fokus und Motivation aufrechtzuerhalten. Dabei sollte das Ziel passend für uns selbst sein. Ein sportliches Ziel ist ebenso richtig wie einen schönen Kaschmirschal zu stricken.

Die Antriebslosigkeit in der dunklen Jahreszeit ist ein häufiges Problem, aber es gibt Möglichkeiten, sich davon zu befreien. Durch die Anpassung Ihrer Ernährung, den Einsatz von Lichttherapie, regelmäßige Bewegung, ausreichenden Schlaf, soziale Kontakte, Mentaltraining und das Setzen von passenden Zielen können Sie Ihre Energie und Motivation steigern. Denken Sie daran, dass es wichtig ist, auf sich selbst Acht zu geben und sich selbst in dieser herausfordernden Jahreszeit zu unterstützen. Mit den richtigen Strategien können Sie die Dunkelheit überwinden und schon im September mit neuer Energie in Ihr persönliches, eigenes neues Jahr starten.

Der dunkle Jahres(zeiten)wechsel im Herbst

Wie wäre es, die guten Vorsätze am 1. Januar einfach abzuhaken und sich für ein dauerhaft passendes Leben zu entscheiden?

Ich begleite Menschen in dem 3 Schritte Konzept. Damit dauerhaft gelingt was im Herbst beginnt.

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Coaching in der dunklen Jahreszeit: Der kluge Weg zu dauerhaftem Wohlbefinden

Die dunkle Jahreszeit kann für viele Menschen eine herausfordernde Zeit sein. Die Tage werden kürzer, das Wetter wird ungemütlicher und die Stimmung kann sich merklich verschlechtern. In solchen Momenten kann individuelles Einzelcoaching eine wertvolle Ressource sein, um Ihr Wohlbefinden zu steigern und Ihre Ziele trotz der widrigen Umstände zu erreichen.

Warum ist Coaching in der dunklen Jahreszeit wichtig?

Motivation und Antrieb: Die Dunkelheit und das trübe Wetter können dazu führen, dass wir uns antriebslos und müde fühlen. Ich werde Ihnen helfen, Ihre Motivation aufrechtzuerhalten und Ihnen Techniken beibringen, um produktiv zu bleiben.

Wohlbefinden: Die Dunkelheit kann auch das psychische Wohlbefinden beeinträchtigen. Ich unterstütze Sie dabei, mit Stress, Angst oder saisonaler Deprimierung umzugehen und Ihre mentale Gesundheit zu verbessern.

Zielsetzung und Planung: Die Dunkle Jahreszeit kann dazu führen, dass Sie sich jedes Jahr wieder in eine Art „Winterschlaf“ begeben. Wir erarbeiten zusammen klare Ziele, die zu Ihnen und Ihrem Leben passen. Wir werden Ihren persönlichen Aktionsplan entwickeln, damit Sie gut durch die dunkle Jahreszeit kommen. Die Strategien und was Sie sich erarbeiten ist auch nicht nur für den Winter – es hilft ein Leben lang.

Selbstpflege: In der Dunklen Jahreszeit vernachlässigen viele Menschen ihre Selbstpflege. Ich bin an Ihrer Seite und kann Sie darin unterstützen, gesunde Gewohnheiten aufrechtzuerhalten und sich selbst zu pflegen.

Wie kann Coaching in der dunklen Jahreszeit ablaufen?

SCHRITT 1

MENTALTRAINING – damit Sie direkt „mental obenauf“ sind

Gesundheit und Stärke mit Mentaltraining:

  • Bessere Stressresistenz
  • Emotionale Stressreduzierung
  • Mehr Ausgeglichenheit und Stressabbau
  • Verbesserung der Konzentration und Stressbelastung reduzieren
  • Verbesserung der Leistungsfähigkeit
  • Verbesserte Eigenorganisation
  • Dem Multitasking entspannt begegnen
  • Verbesserung der Konzentration auf eine Aufgabe
  • Erlerntes Wissen wird schneller abgerufen
  • Bessere Zielfokussierung und Übersicht
  • Mehr Körperbalance und innere Ruhe
  • Gut schlafen
  • Leichtere Problembewältigung

SCHRITT 2

LEBENSMOTIVANLYSE – Motivationssteigerung: Sie wollen endlich genau wissen, was für Sie wichtig und vor allem passend ist? Menschen, die ihre Motive kennen, sind in der Lage, täglich hohe Leistung zu erbringen. Beruflich ebenso wie privat, mit mentaler Leichtigkeit und ohne auszubrennen. Unser (auch unliebsames) Verhalten erfolgt größtenteils unbewusst. Deshalb fällt es uns oft schwer, negative Gewohnheiten zu verändern. Unser Verhalten wird unter anderem von unseren 16 Lebensmotiven gesteuert.

16 Lebensmotive – damit Sie genau wissen:

  • Was brauche ich, um glücklich zu leben und zu arbeiten?
  • Wie kann ich erfolgreich sein?
  • Wie hebe ich meine Stimmung und lebe wieder im Gleichgewicht?

SCHRITT 3

EINZELCOACHING – individuelle Sitzungen: Wir beginnen mit der Lebensmotivanlyse, so werden wir Ihre persönlichen Bedürfnisse und Wünsche zu identifizieren. Dazu gehört Ihre Zielsetzung und Strategieentwicklung. Gemeinsam werden wir Ihren Plan entwickeln. Sie können direkt mit neuer Energie und Lebensfreude starten. Endlich wieder mehr vom Leben!

Mein Coaching Konzept in der dunklen Jahreszeit ist seit vielen Jahren eine äußerst wertvolle Unterstützung, um Ihr Wohlbefinden zu steigern und Ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Egal, ob Sie persönliche Herausforderungen bewältigen, berufliche Ziele erreichen oder Ihre mentale Gesundheit verbessern möchten, ich kann Ihnen dabei helfen, Ihren Weg zu finden. Das Ziel sind Sie. Also los!

Denken Sie daran, dass es in Ordnung ist, Unterstützung zu suchen, wenn Sie sie benötigen und dass Sie nicht alleine mit den Herausforderungen der dunklen Jahreszeit umgehen müssen. Coaching & Mentaltraining kann Ihnen die Werkzeuge und die Motivation bieten, um diese Zeit erfolgreich zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen.

Endlich wieder mehr vom Leben! Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir. Das kostet nichts und es bringt Sie direkt weiter.

 

Die Entwicklung des Selbst:

Vom Zweifel zur Selbstakzeptanz

In der metaphorischen Betrachtung des Lebens finden wir oft tiefgreifende Einsichten über unsere Existenz und unseren Fortschritt. Die Metamorphose eines Schmetterlings von einer Raupe mag zwar eine gängige Analogie sein, doch verbirgt sich dahinter eine lebenswichtige Botschaft. In diesem Beitrag werden wir die Symbolik dieser Transformation erkunden und darüber nachdenken, warum wir gut genug sind und welche Wege uns zur Selbstakzeptanz führen können.

Die Raupe:

Symbol des Zweifels

Die Raupe verkörpert die Phase des Zweifels und der Unsicherheit. In diesem Stadium sind wir oft mit Selbstzweifeln und inneren Kämpfen konfrontiert. Wir fühlen uns vielleicht unfähig, unsere Ziele zu erreichen, unsere Träume zu verwirklichen und unser volles Potenzial auszuschöpfen. Ähnlich wie die Raupe, die sich in einem Kokon versteckt, können wir uns in unseren Ängsten und Bedenken gefangen fühlen. Doch genau in diesem Moment des Zweifels beginnt die Möglichkeit der Transformation.

Die Puppe:

Die Phase der Veränderung

Die Phase der Verpuppung symbolisiert die Zeit der inneren Veränderung und des Wachstums. Während wir uns bemühen, unsere Fähigkeiten zu entwickeln und uns selbst besser zu verstehen, beginnen wir, unser wahres Potenzial zu erkennen. Diese Phase erfordert Geduld, Ausdauer und eine Bereitschaft, sich den Herausforderungen zu stellen. Ähnlich wie die Puppe, die sich im Kokon verändert, erleben wir in dieser Phase eine innere Umgestaltung, die uns auf das vorbereitet, was noch kommen wird.

Der Schmetterling:

Selbstakzeptanz und Erfüllung

Die Metamorphose endet mit der Geburt des Schmetterlings, einem Symbol für Selbstakzeptanz und Erfüllung. Der Schmetterling fliegt frei und leicht, erstrahlt in prächtigen Farben und zeigt die Schönheit seiner wahren Natur. Dies repräsentiert unsere Fähigkeit, uns von unseren Ängsten und Zweifeln zu befreien und unser volles Potenzial zu entfalten. Wenn wir uns selbst akzeptieren und an unsere Fähigkeiten glauben, können wir wie der Schmetterling in eine Welt voller Möglichkeiten fliegen.

Warum sind wir gut genug?

Die Frage, warum wir gut genug sind, steht im Zentrum dieser metaphorischen Reise. Die Metamorphose verdeutlicht, dass jede Phase, sei es die der Raupe, der Puppe oder des Schmetterlings, einen Sinn hat. Jede Phase trägt dazu bei, uns zu formen und zu gestalten. Unsere Herausforderungen, Fehler und Erfahrungen machen uns zu dem, was wir sind. Wir sind gut genug, weil unsere Reise einzigartig ist und wir die Fähigkeit haben, uns weiterzuentwickeln.

Wege zur Selbstakzeptanz:

Selbstreflexion: Sich selbst zu verstehen, eröffnet den Weg zur Akzeptanz. Die Identifizierung von Stärken und Schwächen ermöglicht es, an sich zu arbeiten und zu wachsen.
Positive Selbstgespräche: Negative Gedanken können uns einschränken. Positive Selbstgespräche helfen dabei, das Selbstwertgefühl zu stärken und Selbstakzeptanz zu fördern.
Selbstfürsorge: Sich um sich selbst zu kümmern, körperlich und emotional, unterstreicht den Wert, den wir uns selbst zuschreiben.
Erfolge feiern: Sich der eigenen Erfolge bewusst zu werden und diese zu feiern, erinnert daran, wie weit wir gekommen sind.
Loslassen: Die Vergangenheit loszulassen und sich auf die Gegenwart und Zukunft zu konzentrieren, schafft Raum für Wachstum und Veränderung.

Die Metamorphose des Schmetterlings ist mehr als nur eine hübsche Metapher – sie spiegelt die menschliche Reise zur Selbstakzeptanz wider. Die Raupe, die Puppe und der Schmetterling repräsentieren unsere eigenen Phasen des Zweifels, des Wachstums und der Erfüllung.

 

Ich bin gut genug!

Wir sind gut genug, weil jede Phase unseres Weges Bedeutung hat und uns auf die Reise zur Selbstakzeptanz führt. Indem wir unsere Ängste überwinden und an unser eigenes Potenzial glauben, können auch wir wie der Schmetterling in eine Welt voller Möglichkeiten aufsteigen.

Ist es nicht egoistisch, uns selbst in den Mittelpunkt zu stellen?

Im Flugzeug heißt es: »Legen Sie zuerst Ihre Sauerstoffmaske an, bevor Sie versuchen, der Person neben Ihnen zu helfen.« Das ist nicht egoistisch, sondern klug. Wir können nämlich nur helfen, wenn wir selbst genügend Sauerstoff haben. Und das gilt auch im Alltag – besonders wenn die Wellen hochschlagen. Dann können wir selbst unser Fels in der Brandung sein. Sich selbst zu akzeptieren kann man trainieren. Jeden Tag ein Stück. Lernen auch Sie, sich wie ein Coach sich selbst zuzuwenden, Verantwortung für sich zu übernehmen und das Ruder fest in der Hand zu halten.

Wenn wir unser Leben als unstimmig empfinden, Unsicherheit fühlen, schnell gereizt sind und lospoltern, weinerlich sind und jammern oder körperliche Zipperlein haben und verspannt sind, dann ist die AUSZEIT reif, zu schauen, was genau uns zu schaffen macht.

Guten Flug!

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Auszeiten und Faulsein sind richtig und wichtig – das ist uns allen klar. Doch auch wenn wir wissen, warum Pausen und Faulsein lebensnotwendig sind – fällt uns genau das dann sonntags oder im Urlaub erstaunlich schwer.

In unserer hektischen und leistungsorientierten Welt, in der die Tage oft von Terminen und Verpflichtungen durchzogen sind, vernachlässigen wir oft eines der wichtigsten Dinge für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden: Auszeiten. Es mag kontraintuitiv erscheinen, aber sowohl Pausen als auch bewusstes Faulsein sind entscheidend, um ein gesundes und erfülltes Leben zu führen. Hier finden Sie viele gute Gründe, warum Auszeiten lebenswichtig sind und wie sie uns helfen können, unser volles Potenzial zu entfalten.

Stressabbau und psychische Gesundheit

Stress ist eine der häufigsten Ursachen für gesundheitliche Probleme in unserer Gesellschaft. Unser Körper ist darauf ausgelegt, kurzzeitig auf Stress zu reagieren, doch anhaltender Stress kann schwerwiegende Auswirkungen auf unsere psychische und physische Gesundheit haben. Auszeiten bieten uns die Möglichkeit, dem Stress zu entkommen und unseren Geist zu beruhigen. Ob es sich um einen Spaziergang in der Natur, ein Mittagsschläfchen oder einfach um faulenzende Stunden mit einem guten Buch auf dem Sofa handelt, Auszeiten fördern die Entspannung und helfen dabei, den negativen Auswirkungen von Stress entgegenzuwirken.

Auszeiten fördern Kreativität und Problemlösung

Regelmäßige Auszeiten können sich positiv auf unsere Kreativität und unser Problemlösungsvermögen auswirken. Wenn wir uns ständig mit Aufgaben beschäftigen und keine Zeit für Ruhe und Reflexion haben, bleibt unser Geist oft in einem engen Denkmuster gefangen. Auszeiten ermöglichen es unserem Gehirn, neue Verbindungen herzustellen, kreative Ideen zu entwickeln und innovative Lösungen für Probleme zu finden. Oft kommen uns die besten Einfälle, wenn wir uns bewusst eine Auszeit gönnen und unserem Geist Raum zur Entfaltung geben.

Erhöhte Produktivität und Leistungsfähigkeit

Das mag paradox klingen, aber Auszeiten und Faulsein können tatsächlich dazu beitragen, unsere Produktivität und Leistungsfähigkeit zu steigern. Wenn wir uns keine Pausen gönnen, neigen wir dazu, uns zu überarbeiten, was zu Erschöpfung und Burnout führen kann. Indem wir uns regelmäßig Zeit zum Ausruhen und Erholen nehmen, laden wir unsere Energiereserven auf und sind anschließend in der Lage, mit frischem Elan an unsere Aufgaben heranzugehen. Studien haben gezeigt, dass Arbeitnehmer, die regelmäßig Pausen machen, effizienter arbeiten und insgesamt zufriedener mit ihrer Arbeit sind.

Auszeiten verbessern zwischenmenschliche Beziehungen

Auszeiten ermöglichen es uns, Zeit mit unseren Lieben zu verbringen und unsere sozialen Beziehungen zu pflegen. Ob es sich um gemeinsame Unternehmungen mit der Familie, Freunden oder dem Partner handelt, Auszeiten bieten die Gelegenheit, sich bewusst aufeinander zu konzentrieren und wertvolle Erinnerungen zu schaffen. Zudem fördern sie das Verständnis füreinander und stärken die zwischenmenschlichen Bindungen. Zeit für zwischenmenschliche Beziehungen zu haben, ist für unsere emotionale Gesundheit und unser Wohlbefinden von entscheidender Bedeutung.

Auszeiten zur Selbstreflexion und für persönliches Wachstum

Auszeiten erlauben uns, uns von der Hektik des Alltags zurückzuziehen und uns selbst besser kennenzulernen. Indem wir uns Zeit für Selbstreflexion nehmen, können wir unsere Werte, Ziele und Träume überdenken und unseren Lebensweg bewusster gestalten. Faulsein kann eine Gelegenheit sein, um die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und sich auf das zu konzentrieren, was uns wirklich glücklich macht. Das Ergebnis ist oft ein gestärktes Selbstbewusstsein und persönliches Wachstum, das uns dabei unterstützt, ein erfülltes und sinnerfülltes Leben zu führen.

Gesellschaftlicher Leistungsdruck

Einer der Hauptgründe, warum es uns schwerfällt, aus dem Hamsterrad auszusteigen, liegt im gesellschaftlichen Leistungsdruck begründet. In vielen Kulturen wird Erfolg oft anhand von Leistung und Produktivität gemessen. Wir streben nach Karriereerfolg, materiellem Wohlstand und der Anerkennung durch andere. Dieser Druck führt dazu, dass wir uns selbst hohe Erwartungen setzen und uns kaum erlauben, auch mal faul zu sein, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Die ständige Angst, nicht genug zu tun, kann uns in einem Teufelskreis gefangen halten.

Angst vor dem Verpassen

In einer schnelllebigen Welt, in der ständig neue Informationen und Möglichkeiten auf uns einprasseln, haben viele von uns Angst davor, etwas zu verpassen, wenn sie eine Auszeit nehmen. Social Media und die Nachrichten halten uns ständig auf dem Laufenden und das Gefühl, dass das Leben ohne uns weitergeht, kann uns dazu bringen, uns weiter im Hamsterrad zu drehen. Diese Angst vor dem Verpassen kann es uns schwer machen, uns bewusst Zeit zum Faulsein zu nehmen und die Vorteile einer Auszeit zu genießen.

Perfektionismus und Selbstkritik

Perfektionismus und Selbstkritik sind weitere Faktoren, die uns daran hindern, aus dem Hamsterrad auszusteigen. Wenn wir immer das Gefühl haben, dass wir noch mehr tun könnten oder dass wir nicht gut genug sind, fällt es uns schwer, uns selbst eine Pause zu gönnen. Der innere Kritiker mahnt uns ständig, produktiver zu sein und keine Zeit zu verschwenden. Wir müssen lernen, uns selbst zu akzeptieren und zu erkennen, dass Faulsein und Auszeiten genauso wichtig sind wie produktive Phasen.

Identifikation mit der Arbeit

Für viele Menschen wird ihre Arbeit zu einem zentralen Bestandteil ihrer Identität. Sie definieren sich über ihre beruflichen Erfolge und haben Schwierigkeiten, sich von dieser Identifikation zu lösen. Das führt dazu, dass sie sich schwer damit tun, sich eine Auszeit zu nehmen, da sie das Gefühl haben, dass sie ohne ihre Arbeit nicht dasselbe Ansehen und dieselbe Bedeutung hätten. Es ist wichtig zu erkennen, dass unsere Arbeit zwar ein wichtiger Teil unseres Lebens sein kann, aber nicht unsere gesamte Identität ausmacht.

Wie können wir Auszeiten und Faulsein bewusst nutzen?

1. Akzeptanz und Selbstfürsorge

Der erste Schritt besteht darin, sich selbst zu erlauben, eine Auszeit zu nehmen und Faulsein nicht als negativ zu betrachten. Es ist wichtig, sich selbst zu akzeptieren, mit allen Stärken und Schwächen und sich bewusst Zeit für Selbstfürsorge und Erholung zu nehmen. Auszeiten sind keine Verschwendung von Zeit, sondern eine Investition in unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

2. Zeitmanagement und Prioritäten setzen

Ein effektives Zeitmanagement hilft uns dabei, unsere Aufgaben zu strukturieren und Prioritäten zu setzen. Wenn wir unsere Zeit bewusst einteilen und uns klare Ziele setzen, können wir besser zwischen produktiven Phasen und Auszeiten balancieren. Indem wir uns Zeit für das Faulsein reservieren und es als gleichwertig mit anderen Aktivitäten ansehen, können wir uns besser aus dem Hamsterrad befreien.

3. Digitale Entgiftung

Um die Angst vor dem Verpassen zu überwinden, ist es hilfreich, sich regelmäßig von digitalen Geräten und sozialen Medien zu entgiften. Nehmen Sie sich bewusst Zeit, um ohne Ablenkungen zu entspannen und den Moment zu genießen. Diese digitale Entgiftung ermöglicht es Ihnen, Ihre Gedanken zu beruhigen und sich besser auf das Faulsein und Ihre Auszeit zu konzentrieren.

Auszeiten und Faulsein sind keine Luxusgüter, sondern lebenswichtige Elemente für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. Es ist wichtig, aus dem Hamsterrad auszusteigen und sich bewusst Zeit für Entspannung und Erholung zu nehmen. Indem wir den gesellschaftlichen Druck und die Angst vor dem Verpassen loslassen, uns selbst akzeptieren und unsere Prioritäten setzen, können wir Auszeiten bewusst nutzen und ein ausgeglicheneres und erfüllteres Leben führen.

Auszeiten sind mehr als nur Pausen oder Faulsein – sie sind ein essenzieller Bestandteil eines gesunden und glücklichen Lebens. Indem wir uns Zeit für Entspannung, Kreativität, soziale Bindungen und Selbstreflexion nehmen, können wir unsere psychische und physische Gesundheit stärken und unser volles Potenzial entfalten. Wenn wir Auszeiten als wertvolles Gut betrachten und ihnen den Platz in unserem Leben geben, den sie verdienen, werden wir feststellen, dass wir nicht nur produktiver, sondern auch erfüllter und zufriedener sind.

In einer Welt, die oft von Eile und Stress geprägt ist, sollten wir uns bewusst für Auszeiten entscheiden und uns erlauben, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Also, gönnen Sie sich öfter mal eine Pause, lehnen Sie sich zurück und seien Sie ab und zu bewusst faul – es ist gut für Sie! Ihre Gesundheit und Ihr Glück werden es Ihnen danken.

Und keine Sorge wenn sich das Faulsein mal nicht gleich gut anfühlt – auch das müssen wir üben. Es lohnt sich! Sonnige Grüße vom Meer



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Oft fühlen wir uns ohnmächtig und unsere Lebensfreude scheint uns abhanden gekommen zu sein –  wir suchen im Außen verzweifelt danach, wer oder was uns glücklich macht. Dabei haben wir selbst die Macht, unser Leben schöner zu machen.

Wo finde ich die Lebensfreude?

In einer Welt, die oft von äußeren Einflüssen und Umständen geprägt ist, neigen wir dazu, unser Glück im Außen zu suchen. Wir hoffen, dass äußere Ereignisse oder andere Menschen uns die ersehnte Lebensfreude bringen werden. Doch die Wahrheit ist, dass nur wir selbst die Fähigkeit haben, unser Leben schöner zu machen. Indem wir die Verantwortung für unsere Lebensfreude übernehmen und im Inneren nach Erfüllung suchen, können wir eine tiefere Zufriedenheit und Freude in unserem Leben finden. In diesem Artikel werden wir die Gründe beleuchten, warum die Suche nach Glück im Inneren so wichtig ist und wie wir unser Leben positiv gestalten können.

Wie wird mein Leben schöner?

Der erste Ansatz, wie wir unser Leben schöner machen können, liegt in der Selbstverantwortung. Wenn wir unsere Lebensqualität von äußeren Faktoren abhängig machen, geben wir die Kontrolle über unsere Lebensfreude an andere ab. Indem wir jedoch die Verantwortung für unser eigenes Wohlbefinden übernehmen, erkennen wir, dass wir die Hauptgestalter unseres Lebens sind. Wir können unsere Einstellungen, Gedanken und Handlungen bewusst lenken, um positive Veränderungen zu bewirken.

Selbstverantwortung beinhaltet auch die Akzeptanz, dass wir nicht immer die Kontrolle über äußere Umstände haben. Auch wenn wir gerne alles kontrollieren wollen, um uns in Sicherheit zu wissen. Es ist jedoch unsere Entscheidung, wie wir auf äußere Umstände reagieren. Indem wir die Verantwortung für unsere Reaktionen übernehmen, können wir lernen, mit Herausforderungen umzugehen und uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wir beeinflussen können. Und wir bleiben gelassen, wenn wir erkennen, dass etwas nicht in unserer Macht liegt.

Was macht mich glücklich?

Ein weiterer Grund, warum wir im Inneren nach unserer Lebensfreude suchen sollten, liegt in der Erfahrung innerer Erfüllung. Äußere Erfolge, Besitztümer oder Anerkennung mögen kurzfristige Freude bringen, aber langfristige Zufriedenheit entsteht aus der Verbindung zu unserem inneren Wesen und unseren Werten. Indem wir uns selbst besser kennenlernen, unsere Leidenschaften entdecken und unsere Talente entfalten, können wir ein erfülltes Leben führen, das von Bedeutung ist.

Die Suche nach Lebensfreude im Inneren ermöglicht es uns auch, uns von gesellschaftlichen Erwartungen und Vergleichen mit anderen zu lösen. Jeder Mensch hat eine einzigartige Reise und eigene Vorstellungen von Freude und Glück. Indem wir uns auf unsere eigenen Bedürfnisse und Wünsche konzentrieren, können wir authentisch und im Einklang mit uns selbst leben. Dann können wir uns auch leichter mit anderen freuen statt Missgunst oder Neid zu empfinden. Die Lebensfreude fliegt direkt zu uns selbst zurück – wie ein Bumerang.

Wie bekomme ich wieder mehr Lebensfreude?

Lebensfreude ist das subjektive Empfinden von Freude am eigenen Leben. Ein weiterer Vorteil der Suche nach Freude im Inneren liegt in der nachhaltigen Zufriedenheit, die daraus entsteht. Externe Faktoren wie materieller Besitz oder äußere Umstände können flüchtig sein und uns nur vorübergehendes Glück bringen. Wahre Freude und innere Stärke entstehen jedoch aus der Kultivierung von Selbstliebe, Dankbarkeit und einem positiven Mindset.

 

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Indem wir uns auf unsere eigenen Ressourcen und inneren Stärken konzentrieren, entwickeln wir eine innere Resilienz, die es uns ermöglicht, Herausforderungen zu bewältigen und aus Rückschlägen zu lernen. Wir werden weniger anfällig für äußere Umstände und können unsere innere Ruhe und Zufriedenheit bewahren, auch wenn das Leben uns mit Schwierigkeiten konfrontiert. Wir können uns auf uns selbst verlassen auch in Momenten der Zweifel und Widerstände. Gerade dann, wenn alles unsicher erscheint, halten wir oft nicht zu uns selbst sondern verwehren uns die Freude. Als eine Art Strafe oder Buße – als hätten wir die Freude nicht verdient.

Wie kann ich mehr Selbstvertrauen bekommen?

Achten wir auch uns selbst. Und gerade dann, wenn wir Dinge noch nicht richtig und perfekt machen, werden wir erkennen, wie gut es tut, sich selbst zu mögen und auch im größten Chaos auf der eigenen Seite statt sich selbst im Weg zu stehen. Wir entdecken, wie stark und liebenswert wir uns finden können, wenn wir uns die Zeit nehmen, wieder bei uns selbst anzukommen.

Es geht immer Leben immer um Sorgen, Glück, Geld und die Liebe – den ganz normalen Wahnsinn. Wir erkennen, wie stark es uns macht, wenn wir zu uns halten, wenn kein anderer Zeit hat. Um endlich wieder die Zufriedenheit im Alltag zu spüren, die uns ebenso unerreichbar wie unspektakulär scheint und die sich wie ein wärmendes Nachhausekommen anfühlt. Leise und kostbar. Das ist ein Ziel, das in jedem von uns steckt.

Innere Stärke und Lebensfreude

Unser Leben schöner zu machen und nachhaltige Freude zu finden, liegt in unserer eigenen Verantwortung. Indem wir die Selbstverantwortung übernehmen, nach innerer Erfüllung suchen und unsere innere Stärke entwickeln, können wir unser Glück nicht länger von äußeren Umständen abhängig machen. Die Suche nach Glück im Inneren ermöglicht es uns, authentisch zu leben, unsere eigenen Werte zu leben und eine tiefere Zufriedenheit zu finden. Indem wir uns auf unsere eigenen Ressourcen konzentrieren, können wir unser Leben positiv gestalten und eine innere Ruhe und Freude erfahren, die unabhängig von äußeren Umständen ist.

5 Tipps für mehr Lebensfreude

Kultivieren Sie Dankbarkeit:

Eine der effektivsten Methoden, um mehr Lebensfreude zu erfahren, ist die regelmäßige Praxis der Dankbarkeit. Nehmen Sie sich jeden Tag bewusst Zeit, um über die Dinge nachzudenken, für die Sie dankbar sind. Das können kleine Alltagsmomente, zwischenmenschliche Beziehungen oder persönliche Errungenschaften sein. Indem Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die positiven Aspekte in Ihrem Leben richten, werden Sie eine größere Wertschätzung für das Schöne und Gute entwickeln und mehr Lebensfreude empfinden.

Pflegen Sie Selbstfürsorge:

Um Lebensfreude zu erleben, ist es wichtig, für sich selbst zu sorgen. Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für Aktivitäten, die Ihnen Freude bereiten und Ihnen Energie geben. Das können Hobbys, Sport, Spaziergänge in der Natur oder einfach nur Entspannungsphasen sein. Hören Sie auf die Bedürfnisse von Körper und Geist und gestalten Sie bewusst Momente der Selbstfürsorge in Ihrem Alltag. Indem Sie sich um das eigene Wohlbefinden kümmern, werden Sie sich zufriedener und ausgeglichener fühlen. Also gönnen Sie sich Zeit die Ihnen gut tut!

Schaffen Sie positive Beziehungen:

Zwischenmenschliche Beziehungen spielen eine zentrale Rolle für unsere Lebensfreude. Investieren Sie auch Zeit und Energie in die Pflege von Beziehungen, die Ihnen wichtig sind. Das müssen nicht viele sein – sie sollten für Sie passend sein. Umgeben Sie sich mit positiven und unterstützenden Menschen, die Sie inspirieren und zum Lachen bringen. Trauen Sie sich, auch tiefe Verbindungen aufzubauen und teilen Sie die Freuden und Herausforderungen mit anderen. Gemeinschaft und soziale Interaktion tragen maßgeblich zu einem erfüllten und zufriedenen Leben bei.

Schenken Sie Ihrer Leidenschaft Aufmerksamkeit:

Finden Sie heraus, was Sie wirklich begeistert und leidenschaftlich macht, und verfolgen Sie diese Interessen aktiv. Egal, ob es sich um kreative Hobbys, berufliche Projekte oder persönliche Ziele handelt – indem Sie Ihre Leidenschaften verfolgen, werden Sie ein Gefühl von Sinnhaftigkeit und Erfüllung erleben. Nehmen Sie sich Zeit, um herauszufinden, was SIE wirklich begeistert und schaffen Sie Raum in Ihrem Leben, um diesen Leidenschaften nachzugehen. Es sollte jedoch etwas sein, was wirklich zu Ihnen passt. Die eigenen Bedürfnisse kann man sichtbar machen in einer Lebensmotivanalyse. Das ist einfach und hält ein Leben lang.

Fragen Sie sich:

Ist die Leidenschaft meine eigene oder habe ich sie von jemandem übernommen?

Manchmal leihen wir uns Ideen von Menschen aus, die wir bewundern, obwohl sie nicht zu uns passen. Manches gehört also gar nicht zu uns. Es fühlt sich dann an wie Kleidung, die zu eng oder zu weit ist, die nicht passt oder vielleicht auch einfach nicht unser Stil ist. Wählen Sie was SIE selbst mögen. Was auch immer es ist. Denn nur das wird Ihre Lebensfreude deutlich steigern.

Leben Sie im Hier und Jetzt:

Eine wichtige Quelle der Lebensfreude liegt im bewussten Erleben des gegenwärtigen Moments. Oftmals sind wir mit unseren Gedanken in der Vergangenheit oder Zukunft verhaftet und verpassen dabei die Schönheit des jetzigen Augenblicks. Praktizieren Sie Achtsamkeit und versuchen Sie, bewusst im Hier und Jetzt zu sein. Schenken Sie Ihren Sinneserfahrungen Aufmerksamkeit, sei es der Geschmack einer Mahlzeit, das Gefühl von Sonnenstrahlen auf Ihrer Haut oder das Lachen eines geliebten Menschen. Indem Sie sich auf den gegenwärtigen Moment konzentrieren, werden Sie mehr Lebensfreude und Erfüllung im Alltag finden. Auch wenn es oft nur ein Windhauch im Haar ist – die Summe der Momente ist was Lebensfreude ausmacht.

Zeit für mich – endlich wieder mehr vom Leben!

Endlich wieder mehr Lebensfreude!

Mehr Lebensfreude zu erleben liegt in unserer eigenen Verantwortung. Indem wir Dankbarkeit pflegen, Selbstfürsorge betreiben, positive Beziehungen pflegen, unseren Leidenschaften nachgehen und im gegenwärtigen Moment leben, können wir unsere Lebensfreude steigern.

Jeder dieser Tipps kann Ihnen helfen, ein erfüllteres und glücklicheres Leben zu führen. Nehmen Sie diese als Anregung und integrieren Sie sie in Ihren Alltag, um eine nachhaltige Steigerung Ihrer Lebensfreude zu erfahren.

Wir müssen auch nicht immer alles allein schaffen. Rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir. Dann sprechen wir darüber, ob und was ich genau für Sie tun kann. Das kostet nichts und bringt Jede(n) weiter. Machen Sie jetzt den ersten Schritt zu einem besseren Leben.

 

 

Warum Selbstmitgefühl entscheidend ist und wie es uns hilft, Probleme zu lösen.

In einer Welt, die oft von hohen Erwartungen und Selbstkritik geprägt ist, vernachlässigen wir häufig unsere eigenen Bedürfnisse und Gefühle. Doch das Gegenteil ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben: Selbstmitgefühl. Sich selbst mit Freundlichkeit und Verständnis zu begegnen, ist von entscheidender Bedeutung, um unsere Probleme zu lösen und ein tieferes Wohlbefinden zu erlangen. Lassen Sie uns die Gründe beleuchten, warum es so wichtig ist, mit sich selbst mitfühlend zu sein und wie es uns dabei hilft, unsere Probleme erfolgreich zu bewältigen.

Selbstmitgefühl fördert emotionale Stabilität:

Wenn wir uns selbst mitfühlend begegnen, schaffen wir einen Raum für emotionale Stabilität. Anstatt uns selbst für Fehler oder Misserfolge zu kritisieren, erkennen wir an, dass wir alle menschlich sind und Fehler machen. Selbstmitgefühl ermöglicht es uns, uns selbst zu trösten und uns selbst zu vergeben. Dadurch entwickeln wir eine innere Stärke, die uns hilft, auch in schwierigen Situationen ruhig und gelassen zu bleiben. Emotionale Stabilität ist entscheidend, um unsere Probleme rational anzugehen und effektive Lösungen zu finden.

Selbstmitgefühl fördert Selbstakzeptanz und Selbstwertgefühl:

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Selbstmitgefühls ist die Förderung von Selbstakzeptanz und Selbstwertgefühl. Oftmals sind wir unser eigener schärfster Kritiker und neigen dazu, uns mit anderen zu vergleichen. Durch Selbstmitgefühl lernen wir, uns selbst bedingungslos anzunehmen, mit unseren Stärken und Schwächen. Wir erkennen an, dass wir genauso wertvoll und liebenswert sind wie jeder andere. Dadurch steigt unser Selbstwertgefühl, und wir gewinnen das Vertrauen, unsere Probleme anzugehen. Selbstmitgefühl hilft uns, unsere eigenen Fähigkeiten zu erkennen und daran zu glauben, dass wir in der Lage sind, unsere Herausforderungen zu bewältigen. Auch wenn wir uns oft von anderen Anerkennung oder Stärkung erhoffen – kein anderer kann uns so in einen guten Zustand bringen und kraftvoll stärken wie wir selbst.

Selbstmitgefühl fördert kreative Problemlösungen:

Wenn wir uns selbst mitfühlend begegnen, öffnen wir uns für neue Möglichkeiten und Perspektiven. Selbstkritik und Selbstzweifel sind oft hinderlich für die Lösungsfindung, da sie uns in einem engen Gedankenmuster gefangen halten. Indem wir uns jedoch mit Freundlichkeit und Verständnis behandeln, schaffen wir einen Raum für Kreativität und Innovation. Selbstmitgefühl ermöglicht es uns, uns von unseren begrenzenden Glaubenssätzen zu lösen und neue Wege zur Lösung unserer Probleme zu erkunden. Wir entwickeln die Fähigkeit, uns selbst zu ermutigen und alternative Ansätze zu finden, die uns helfen, unsere Ziele zu erreichen.

Sich selbst zu mögen kann man trainieren

Selbstmitgefühl ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Fähigkeit, die bewusst entwickelt und gepflegt werden muss. Die Vorteile, die aus einer mitfühlenden Haltung uns selbst gegenüber resultieren, sind jedoch von unschätzbarem Wert. Emotionale Resilienz, verbesserte Beziehungen und gesteigertes Wohlbefinden sind nur einige der vielen positiven Auswirkungen von Selbstmitgefühl. Indem wir lernen, uns selbst Freundlichkeit, Verständnis und Akzeptanz entgegenzubringen, können wir ein erfüllteres und glücklicheres Leben führen.

Ich bin richtig und wichtig

Manchmal scheinen unsere Bedürfnisse nicht zu unserem Leben zu passen. Oder wir haben das Gefühl „falsch“ zu sein.

Es gibt nicht einen Weg für alle – sondern für alle einen Weg.

Wir müssen uns also nicht länger verbiegen. Wir sind okay so wie wir sind.

Wenn wir wissen, wer wir sind, machen wir uns weniger Sorgen, denn wir kennen unsere Vorzüge und Fähigkeiten. Wir  wissen, dass wir immer wieder aus drei schrumpeligen Äpfeln einen Apfelkuchen machen können.

Wir sind dann auch nicht so verzagt oder lange traurig, wenn wir mal nicht so gemocht werden. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind: Wir mögen ja auch nicht jeden. Das ist nicht schlimm, wir können die anderen ja einfach so lassen, wie sie sind. Auch Menschen, die uns nicht mögen, sind okay. Wir sind nicht allein und werden immer wieder andere Menschen finden, die genau nach dem, was wir sind, gesucht haben

Es lohnt sich also zu analysieren was die eigenen Lebensmotive sind, statt immer weiter den Erwartungen anderer zu entsprechen. Dann haben wir direkt mehr Verständnis für uns und Respekt vor uns selbst. Wir entwickeln Mut und Stärke. Wir sind selbstbewusst und kommen ins Tun. Das führt automatisch dazu auch von anderen mehr anerkannt zu werden.

Wir müssen nicht alles allein schaffen

Ein unvoreingenommener Gesprächspartner kann uns wichtige Aspekte unserer Wahrnehmung spiegeln und uns helfen, mehr als den einen Weg herauszufinden. Freunde oder der Partner sind da meist die zweite Wahl, denn ihnen fehlt der Abstand.

Mit einer neutralen Person können wir uns in einem sicheren Raum folgende Fragen stellen, ohne gleich mit Gegenwind oder Ratschlägen rechnen zu müssen.

  • Wer bin ich, wenn ich niemand sein muss?
  • Wie soll eine erfüllte Beziehung für mich aussehen?
  • Was will ich jetzt ändern?
  • Gibt es Geheimnisse oder Unzulänglichkeiten, die keiner erfahren darf?
  • Wofür schäme ich mich, weil ich ganz anders »ticke« als andere.
  • Auf was bin ich stolz?
  • Warum bewerte und vergleiche ich mich ständig?
  • Wie gehe ich mit Erwartungen um?

Bei allem, was wir im Alltag zu regeln haben, ist es gut, eine Art Supervision, einen sicheren Ort mit einem neutralen Gesprächspartner zu haben. In den großen Kinofilmen liegen die Helden oft auf der Couch und jeder hat selbstverständlich einen Psychoanalytiker. Bei uns wird solche externe Hilfe häufig noch mit der Idee, wir seien defizitär, bewertet. »Ich bin doch normal, ich brauche so etwas nicht.«

Natürlich sind wir alle normal. Doch ob wir nun Chef, Hausfrau, Mutter, Führungskraft, Bundeskanzlerin sind oder einen Konzern leiten: Ein Minimum an Selbstreflexion brauchen wir einfach.

Wie kann ich mein Verhalten ändern?

Durch unsere Werte wird unser Verhalten erklärbar. Wenn unser Leben auf Dauer nicht unseren Bedürfnissen entspricht jammern wir, sind traurig und deprimiert oder  – die andere Seite der Medaille – wir poltern los und werden schnell wütend. Im Nachhinein schimpfen wir uns auch noch selbst aus und kritisieren uns selbst.

Mit uns selbst mitfühlend können wir schwierige und gerade sehr emotionale Situationen besser meistern. Umgekehrt steigen der Frust und die Probleme, wenn wir nicht nach unseren Bedürfnissen leben (können). Diese Rückschlüsse helfen uns direkt im Alltag weiter.

Wir spüren mehr Leichtigkeit, innere Ruhe und Lebensglück – in schweren wie in guten Zeiten. Denn oft würdigen wir gar nicht richtig, was wir alles leisten. Wir finden dann endlich den notwendigen Abstand, um mit dem „normalen Wahnsinn“ gut umzugehen. Zweifel und Widerstände kommen immer wieder. Deshalb lohnt es sich, die eigene Persönlichkeit gut zu kennen. Finden Sie heraus, wer Sie sind!

Das Ergebnis: Klarheit, Orientierung, Selbstbewusstsein und vor allem Handlungsmöglichkeiten für ein erfolgreiches Privat- und Berufsleben in Balance.

So können wir uns selbst stabilisieren

Selbstmitgefühl ist auch eine entscheidende Eigenschaft, um unsere Probleme erfolgreich zu lösen. Es fördert emotionale Stabilität, Selbstakzeptanz und Selbstwertgefühl. Zudem eröffnet es uns neue Wege zur Problemlösung, indem es unsere Kreativität und Innovationskraft steigert. Indem wir uns selbst mitfühlend begegnen, können wir ein tieferes Verständnis für uns selbst entwickeln und die nötige Selbstfürsorge entfalten, um unsere Herausforderungen zu bewältigen.

Beginnen wir also heute damit, uns selbst mit Freundlichkeit und Verständnis zu begegnen und die transformative Kraft des Selbstmitgefühls zu erleben.

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In einer hektischen Welt, in der wir ständig von Ablenkungen und Verpflichtungen umgeben sind, fällt es vielen Menschen schwer, wahre Zufriedenheit zu finden. Doch es gibt Hoffnung! Indem wir uns auf den gegenwärtigen Moment konzentrieren und bewusstes Handeln praktizieren, können wir ein erfülltes Leben führen.

Wie kann ich Zufriedenheit im Moment finden?

»Ach ja, das wäre ein Traum«, seufzen wir manchmal, wenn wir in unseren Fantasien schwelgen. »Wenn ich den Traummann hätte, das schnelle Auto, das hübsche Haus mit Garten, dann wäre alles perfekt.« Oder: »Ein bisschen mehr Geld, dann wäre ich zufrieden.« Das kommt uns allen bekannt vor. Doch was ist ein bisschen mehr Geld? Wofür brauchen wir ein schnelles Auto? Wie sieht unser Traumhaus aus?

Häufig geht es bei unserer Idee von Zufriedenheit um Dinge, die wir besitzen wollen. So auch innere Ruhe. Sie steht auf der Wunschliste neben Gesundheit, Geld und Kleidergröße 38 ganz oben. Oder wir wollen bestimmen, wie wir uns oder wie andere sich verhalten sollen. Doch am Ende kommt es meist ganz anders. Momente werden Tage, Jahre und dann ein ganzes Leben. Das, was wir uns zu erleben wünschen, bedenken wir oft erst spät oder nie. Gibt es zufriedene Momente, die allgemein gültig sind und für alle Menschen gelten? Zum Beispiel in einem Luxushotel am Meer sitzen und Champagner trinken? Oder im Lotto gewinnen? – Das mag doch jeder, oder?

Das Leben ist immer schön – wir müssen es nur bemerken

Die Aborigines glauben, wir sind alle nur zu Gast auf dieser Erde und haben, während wir auf der Durchreise sind, die Aufgabe, zu beobachten, zu lernen, zu lieben und zu wachsen. Am Ende der Reise gehen wir dann wieder nach Hause, so die Überzeugung der Ureinwohner Australiens. Verborgen in dem »Nach-Hause-Kommen« liegen Behaglichkeit und Zufriedenheit, vielleicht auch schöne gesellige Stunden. Wir laden Menschen nach Hause ein, um schöne Stunden zu erleben. Wenn wir Fotos rückblickend betrachten, erfreuen wir uns oft an schönen Zeiten, die wir erlebt haben, noch einmal. Das Gefühl in der Erinnerung ist dann manchmal fast so schön wie das zurückliegende Erleben.

Auch allein können wir zu Hause schöne Momente der Stille und der Sicherheit genießen. Diese Zufriedenheit hat nicht nur mit unserem Haus oder der Wohnung und dem Auto zu tun. Wir können auch uns selbst als unser Zuhause betrachten. Wenn wir sagen »bei dem Mann habe ich mich gleich zu Hause gefühlt« oder »ich fühle mich wohl in meiner Haut », beschreiben wir Situationen, in denen wir uns selbst mögen und dann auch zufrieden mit uns und dem Moment sind. Wir scheinen bei uns angekommen zu sein. Wir fühlen uns zufrieden und erleben einen schönen Moment.

Zufriedenheit erreichen

Zufrieden sind wir auch, wenn wir ein Ziel erreichen. Wichtig ist jedoch auch der Weg dorthin, denn das Ziel selbst ist oft nur ein flüchtiger Spaß. Dennoch ist der Weg nicht das Ziel, auch wenn dieser Spruch gerne bemüht wird. Das Ziel ist das Ziel, trotzdem können wir auch den Weg dahin genießen. Wenn unsere Kinder eine Ritterburg gebaut haben, dann ist sie nach Fertigstellung nicht mehr spannend. Das Zusammenbauen der vielen bunten Legosteine hingegen ist ein großer Spaß. Viele Menschen fallen gar in ein Loch, wenn zum Beispiel das Eigenheim nach vielen Monaten oder Jahren fertiggestellt ist. Einerseits haben sie dann nicht mehr den ganzen Ärger und die ganze Planerei, andererseits werden sie das Feierabendbier und die improvisierten Abendessen auf der Baustelle nie vergessen. Es war nicht schick, aber so gemütlich …

Worauf kommt es bei Zufriedenheit wirklich an?

Die Aborigines singen viele weise Lieder und erzählen zum Nachdenken anregende kluge Geschichten. Was dieses Volk überdies eindrücklich beschreibt, sind ihre Wanderungen, die Traumpfade. Sie gehen so lange, bis die Seele hinterherkommt. Das ist ihre natürliche Art, das Leben zu betrachten, zu reflektieren und in Ordnung zu bringen, was noch nicht stimmig ist. Sie gehen, bis sie die Zusammenhänge ihrer eigenen inneren Welt besser verstehen und mit der Außenwelt in Einklang bringen.
Natürlich wollen wir uns am liebsten immer gut fühlen. Also versuchen wir Schmerz zu vermeiden: körperlichen Schmerz im Sinne von physischen Verletzungen ebenso wie seelische Schmerzen, die unsere Psyche betreffen. Beides ist fließend miteinander verbunden.

Zufriedenheit für die Gesundheit

Wenn wir Kopfweh haben, nehmen wir also eine Tablette, die unser Leiden unterbricht. Doch je mehr Leid wir spüren, umso deutlicher spüren wir auch die schönen Momente. Wer jedoch bestellt schon freiwillig all den Mist, den wir in unserem Leben so erfahren?

Jeder, der einmal richtig krank war, erzählt später, wie gut es tut, wieder gesund zu sein. Sich wieder gut bewegen zu können oder wieder richtig durchatmen zu können. Wenn wir krank sind, schimpfen wir auf unseren Körper, dass er schlappmacht, statt ihn zu loben und zu pflegen wie einen guten Freund, der immer zu uns hält. Erst unsere Beschwerden verdeutlichen uns spürbar, wie gut oder schlecht die Momente davor, mittendrin und danach waren. Schmerzen können unsere Bewertung verändern. So ist es auf einmal nicht mehr wichtig, ob wir im Lotto gewonnen haben, wenn wir eine negative Diagnose bekommen. Wir sagen: »Hauptsache, ich bin gesund!« Die Relation und das, was wir als schönen Moment bezeichnen, verändern sich drastisch in manchen Kontexten.

Manchmal erleben wir einen schönen Moment, einfach weil uns jemand zulächelt. Bedingungslos ist solch ein Moment. Vielleicht hat auch jemand etwas für uns erledigt, um uns eine Freude zu machen. Wir fühlen uns anerkannt und das Leben ist einfach gut. Die Leichtigkeit und Unvermitteltheit solch schöner Momente ist unvergleichlich. Schade ist, dass wir im Alltagslärm das Schöne manchmal gar nicht mehr hören oder sehen können. Es ist verborgen im schnellen Alltag. Wenn wir wie ein Porsche durch die Welt rasen, können wir die Blumen am Wegesrand eben nicht mehr erkennen.

Erwartungen – was, wenn alles anders ist?

Unsere Erwartungen an uns, andere und das Leben im Allgemeinen verändert sich stetig. Was uns mit zwanzig passend erschien, mögen wir mit vierzig oder fünfzig Jahren vielleicht gar nicht mehr. Gleichzeitig wollen wir immer, dass alles bleibt, wie es ist. Fantasie und Wirklichkeit sind oft weit voneinander entfernt.

Es fängt schon damit an, wenn wir einen Urlaub buchen. Wir wollen raus aus dem Alltagstrott und mal etwas anderes erleben. Wir stellen uns vor, wie es an unserem Urlaubsort wohl aussehen wird, wie gut wir uns beim Baden im Meer fühlen werden und wie lecker das Essen schmecken wird.

Dann landen wir und alles ist ganz anders als erwartet. Wir haben uns Sonne und warme Temperaturen gewünscht, doch es regnet tagelang, das Meer ist voller Quallen und das behagliche Zimmer auf dem Foto sieht völlig anders aus. Vom Buffet mal ganz zu schweigen. So haben wir es uns nicht erträumt. Während wir bewerten und alles in Gut oder Schlecht einteilen, können wir keinen der erhofften schönen Momente finden. Wir sehen selbst im schönsten Hotel nur noch die Fliege an der Wand.

Vielleicht liegt es auch daran, dass, wenn der Flieger landet, unsere Seele noch zu Hause, im Büro, bei der Schwiegermutter, den Kindern oder beim Streit mit der Freundin ist. Vielleicht ist sie auch schon mit beim Sightseeing-Termin am Urlaubsort. Ob noch in der Vergangenheit oder schon in der Zukunft – wir stecken oft nicht im Jetzt, sondern in der Rück- oder Vorschau fest. Dabei ist unsere Zeit immer jetzt.

Die Schwellensituationen brauchen sanfte Übergänge

Damit wir schöne Momente erleben können, brauchen wir sanfte Übergänge. Nicht nur unser Körper muss erst einmal mit den Temperaturen umgehen, auch unsere Seele. Und der Kopf braucht Luft und Klarheit. Über den Wolken im Flieger erleben wir manchmal diese Klarheit und den grenzenlosen Freiraum: Wir haben dann für kurze Zeit alles unten gelassen, was uns sorgt.

SCHLIMMER GEHT IMMER?
BESSER AUCH!

Es kann natürlich auch genau andersherum laufen: Etwas, das in unserer Vorstellung ganz furchtbar werden sollte, entpuppt sich als das Beste, was uns je passiert ist. Ein Stromausfall in der Ferienwohnung im Schnee kann gemütliche Stunden am Kamin bei Kerzenschein bescheren. Den Schnee abzukochen, um Trinkwasser zu erwirtschaften, ist ein Abenteuer, von dem man noch viele Jahre stolz erzählen wird. Oder der Fernseher bleibt aus und man führt das lang ersehnte gute Gespräch mit dem Partner. Wenn wir mal nicht dauernd etwas vorhaben, entwickeln wir vielleicht auch die körperliche Nähe, nach der wir uns sehnen, die aber nur in der ersten Verliebtheit selbstverständlich war.

Wenn wir verliebt sind, dreht sich das Leben nur um die neue Liebe. Wir sind nur damit beschäftigt. Je länger eine Beziehung dauert, desto mehr fehlt die Aufmerksamkeit und das »Im-Moment-Sein«. Das muss gar nicht immer erotisch motiviert sein. Es geht um die Momente der Nähe, die wir im schnellen Alltag oft nicht finden.

NUR WENN WIR UNS SELBST NAH SIND, KÖNNEN WIR UNS AUCH ANDEREN NÄHERN. DAS GILT NICHT NUR FÜR DIE LIEBE, SONDERN AUCH FÜR ALLE ANDEREN BEZIEHUNGEN, DIE WIR FÜHREN.

Weil schöne Momente so rar sind, wollen wir sie speichern. Wir machen Hunderte von Fotos, um eine gute Zeit und unsere Zufriedenheit festzuhalten. Weil wir aber ständig durch den Sucher der Kamera schauen, sehen wir das, was wir einfangen wollen, gar nicht mehr in seiner vollen und natürlichen Schönheit. Wir sind nicht im Moment, sondern machen das Foto für später, für die Zukunft. Eine junge Frau erzählte mir stolz, wie sie ein ganzes Livekonzert mit dem Handy auf- gezeichnet hat – für zu Hause –, aber nicht eine Minute tanzen konnte, weil sie mit dem Filmen beschäftigt war. Dann fragen wir uns doch, warum wir uns nicht lieber gleich eine Liveaufzeichung kaufen …

Wir packen den Wein aus dem Süden in unseren Koffer, um die schönen Momente daheim noch einmal hervorzuholen, doch im Urlaub quälen wir uns mit den Problemen von daheim.

Unsere Zeit ist immer JETZT

Doch: Wir können Gefühle und schöne Momente nicht konservieren und haltbar machen. Wir können sie nur erleben und den Moment genießen.
Schöne Momente bedeuten Glück, und das ist oft flüchtig. Ein kurzer Moment, und es ist schon wieder vorbei. Der Regenbogen zum Beispiel. Aber auch Sturm und Hagel. Beides, das Gute und das Schlechte, geht vorbei. Das kann uns helfen, Ruhe zu bewahren und häufiger innezuhalten, oder uns in unangenehmen Momenten Zuversicht schenken. Wenn es immer wieder mal nicht so gut läuft, haben wir doppelten Genuss, wenn wir die kleinen Glücksmomente nutzen.

Wenn wir verstehen, dass alles flüchtig ist und vorbeigeht, gelingt es uns vielleicht sogar, in widrigen Umständen glückliche Momente zu erleben. Und wir sind achtsam mit unserem Glück. Wir bleiben gelassener und zuversichtlich in unruhigen Zeiten und genießen ebenso, was gerade so guttut. Das kann ein heißer Tee sein, ein neues Auto oder ein Eichhörnchen, das über die Straße flitzt. Eine Zusage für einen Traumjob, ein Lächeln, das uns erreicht, ein frisch bezogenes Bett. Entscheidend ist, dass wir es bemerken!

Was es bedeutet, wieder bei uns selbst anzukommen

Immer in Bewegung? Wir mögen Songs wie »I like to move it« aus dem Film Madagaskar, wippen direkt mit dem Fuß und strahlen. Immer Action? Wenn wir ehrlich sind, wollen wir gar nicht nur Cocktails schlürfend im Sonnenstuhl liegen. Höchstens einmal kurz.

Wir bewegen uns in Ritualen. In gewisser Weise könnte man auch sagen, wir laufen vor den schönen Momenten davon. So können wir den Kuchen am Sonntag nur genießen, wenn der Einkauf geregelt, der Rasen gemäht, die Zimmer aufgeräumt und das Auto gewaschen ist. Sitzen wir dann gemütlich beisammen, fällt uns auf, dass die Gardinen auch schon ewig nicht gewaschen wurden. Wir fallen dann über die Schuhe, die kreuz und quer im Flur stehen. Ständig suchen wir uns ein neues Thema, um uns zu beschäftigen und abzulenken. Dabei wäre es gut, einfach mal nichts zu beackern.

Einfach mal zufrieden sein

»Wenn alles zu viel ist, kann ich ja gehen«, rufen wir dann manchmal genervt. Eine spannende Doppeldeutigkeit und im Grunde eine gute Idee. Wir sollten jedoch nicht gehen, um zu flüchten, sondern gehen, bis wir unsere Seele hinterhergeholt haben. Wie die Aborigines. Denn wenn wir zu viele Themen offen haben, muss unser interner Computer irgendwann abstürzen. Es ist gut, den Schrankenwärter unsere Themen immer wieder einparken zu lassen. Dann macht auch eine Krise einmal eine Pause. Auszeiten können Kaffee- oder Rauchpausen sein, in der Badewanne liegen oder in der Sonne ein Eis in unserem Bauch schmilzen zu lassen. Ein gutes Gefühl, ein schöner Moment.

Wir sind überall, nur nicht im Moment

Unser Hauptproblem ist, dass wir zu oft mit äußeren Dingen beschäftigt sind. Wir widmen unsere Aufmerksamkeit allem, was uns über den Weg läuft. Wenn nichts zu tun ist, kreieren wir uns ein Thema. Der Run auf den Jakobsweg hat nicht erst mit Hape Kerkeling begonnen. Viele Menschen beschreiben das Gehen und Wandern als eine wertvolle Zeit der Introspektion. Wir sind alle vielschichtiger, als uns lieb ist, und es tut gut, diese vielen Schichten einfach mal in Ruhe durchzugehen. Inventur für die Seele zu betreiben. Dabei kann man auch Teile aus dem Programm nehmen oder neue Wege gehen. Mal nicht zu wissen, wie es hinter der Kurve weitergeht und dann bei einem tollen Meerblick anzukommen.

DRAUSSEN ZU SEIN BEDEUTET NICHT NUR, IN DER NATUR
ZU SEIN – ES BEDEUTET, SICH MAL AUS DEM SPIEL ZU NEHMEN.

Solch ein Pilgern ist oft auch eine Suche nach uns selbst. Wir sind mit der Natur verbunden und im Lauf und der Bewegung kommen wir immer wieder bei uns selbst an. Abseits vom Trubel und dem, was in der Welt passiert. Das bedeutet, in dem Moment zu leben und nicht mit der Vorbereitung auf unsere Zukunft oder mit der Bewältigung unserer Vergangenheit beschäftigt zu sein. Häufig sind wir erstaunt, wie wenig es braucht, um zufrieden zu sein. Es muss auch kein Pilgerweg sein oder eine Reise um die Welt. Ein Spaziergang um die Ecke reicht sehr oft.

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Ich bin dann mal wech

Packen wir doch unseren Rucksack und gehen einfach mal los. Wie Hänschen klein: »In die weite Welt hinein, Stock und Hut steht ihm gut, ist auch wohlgemut. Aber Mutter weinet sehr, hat ja nun kein Hänschen mehr …«

NEIN SAGEN

Abgrenzung ist nicht immer leicht. Das hat manchmal auch mit Neid zu tun. Wenn wir für uns sorgen und unser Leben genießen, haben wir ja selbst manchmal schon ein schlechtes Gewissen. Erzählen wir jemandem, wie gut es uns geht – dass wir genug Geld haben und glücklich sind –, ja dann ernten wir auch schon mal Missgunst bei anderen. Sich Freiräume zu schaffen bedeutet, dass wir etwas für uns und damit eben meist nicht für andere tun. Das ist sehr häufig so: entweder wir oder die anderen. Diese Frage können wir von Moment zu Moment neu entscheiden. Wir dürfen auch aushalten und abwarten, bis sich das unangenehme Gefühl des Neinsagens verflüchtigt hat.

Es ist gut, immer wieder fragend zu überprüfen, was wir wollen.
Will ich das? Muss ich das? Soll ich das? Kann ich das? Darf ich das?

Erkennen, was da ist

Manchmal müssen wir uns selbst erst die Erlaubnis geben, um uns schöne Momente zu ermöglichen. Wir können unserem Gehirn jedoch dabei helfen. Ein schöner Brauch am Abend kann zum Beispiel sein, sich vor dem Einschlafen ein Notizbuch zu schnappen und zu notieren, was an diesem Tag an guten Dingen passiert ist.

  • In welchen Bereichen meines Lebens geht es mir besser als vielen anderen Menschen?
  • Was habe ich heute alles richtig gemacht?
  • Welche schönen kleinen Dinge sind heute passiert?

 

Während wir schreiben, nehmen wir uns bewusst Zeit für die zufriedenen Momente des Tages. Da liegt das Wort Frieden drin. Diesen inneren Frieden spüren wir dann, wenn wir bei uns selbst angekommen sind. Dann können wir mit dem, was war, abschließen. Unser Schrankenwärter kann die Themen einparken und wir können die Nacht erholsam durchschlafen.
Nehmen wir uns die Zeit für bewusste Momente nehmen, erkennen wir, was alles da ist und gut ist, statt zu betrauern, was uns alles noch fehlt oder schlecht ist. Wenn wir eine Beule in unser Auto fahren, so ist es gut, wenn niemand verletzt ist. Rückenschmerzen zu haben, ist das vielleicht besser, als blind zu sein. Krebs zu haben ist besser, als tot zu sein. Ja – ich weiß. Es ist nicht immer leicht, so über das Leben nachzudenken. Doch es ist letztlich einfacher und gesünder, als uns im Elend zu verstricken.

Und wenn das Ergebnis unserer Bemühungen mal sehr abweicht – hilft folgender guter Gedanke:

Ich habe getan, was ich konnte.

Zufriedenheit und Glück

Die Suche nach Zufriedenheit ist eine Reise, die im gegenwärtigen Moment beginnt. Indem wir uns auf den Moment konzentrieren, verwurzeln wir uns in der Realität und finden einen tieferen Sinn und Freude in unserem Leben. Die Praxis der Gegenwärtigkeit erfordert Übung, aber mit der Zeit kann sie zu einem wertvollen Werkzeug werden, um Zufriedenheit im Moment zu finden und ein erfüllteres Leben zu führen. Eine Auszeit hilft uns direkt – um immer wieder bei uns selbst und im Hier und Jetzt anzukommen.

Also los, gehen wir raus! Denn das ist gut für unser Innen. So kommen wir in unserem Sein auch immer wieder bei uns selbst an. Statt andere zum Mond zu schießen ist es besser, täglich für einen kurzen Flug in unser privates Universum abzuheben. Denn eines ist sicher: Die nächste Sonnenfinsternis kommt bestimmt. Und bis dahin sollten wir den Moment einfach genießen.

Bei der Frage was der „Sinn im Leben“ ist denken wir oft an Äußerlichkeiten. Wir wollen ja immer am liebsten das, was wir nicht haben. Das glatte Haar, die Locken, die dürren Beine, wollen mehr Muskeln oder umgekehrt. Oder ist es der Job? Die Yacht? Das Haus? Das Auto? Die Frau? Der Mann? Die Familie? Was macht Sinn im Leben? Viel zu oft haben wir Ideen über uns und die Welt, die gar nicht der Realität entsprechen. Wie gut, wenn wir uns dann immer wieder auf uns selbst beziehen können, statt zu vergleichen. Denn der Sinn im Leben hat etwas mit Selbstliebe zu tun und die kommt nicht von außen – sie steckt in uns.

Warum wir uns nicht ständig vergleichen sollten

Gerade bei kleinen Kindern sehen wir, dass das Vergleichen sich nicht lohnt. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Auch Hebammen, ÄrztInnen und KindergartenleiterInnen wiederholen dies immer und immer wieder. Und trotzdem heißt es, kaum ist das Kind auf der Welt:

  • Wie groß?
  • Wie schwer?
  • Schläft es schon durch?
  • Hat es schon Zähne?
  • Kann es schon laufen?
  • Ist es schon trocken?

Und wenn das zweite Kind da ist, wird es natürlich im Vergleich zum ersten betrachtet. Wir vergleichen oder wir werden verglichen. Kein Wunder also, dass uns das Vergleichen in Fleisch und Blut übergegangen ist. Wer hat welchen Abschluss, wie lange im Ausland gelebt, ein Studium, promoviert und wer hat den prestigeträchtigsten Job? In Deutschland schielen wir sehr stark auf diese formellen Meilensteine – auch wenn sie für die Lebensgeschichte und das Lebensglück eines Menschen oft gar keine so große Rolle spielen.

Durch den ständigen Blick nach rechts und links entdecken wir Dinge, Eigenschaften oder Fähigkeiten, die wir auch gerne hätten. Wie im Film »Harry und Sally« wollen wir, was andere auch hatten. Dabei sehen wir meist gar nicht die ganze Wahrheit: Nicht jeder, der einen Porsche fährt, hat viel Geld und Glück; nicht jeder mit einem Doktortitel ist gut oder zufrieden in seinem Job. Bei anderen fällt es uns viel leichter, nur die positiven Dinge zu sehen, als bei uns selbst. Wie wir jedoch auch oft in der Regenbogenpresse lesen können: es verbirgt sich oft ein anderes Sein hinter dem hellen Schein.

Vergleiche führen zu Neid, Depression, Minderwertigkeitsgefühlen und einem geringen Selbstvertrauen

Sich mit anderen zu vergleichen heißt auch, es so zu machen wie die anderen. Wir laufen der Schafherde hinterher, auch wenn sie über die Klippe hüpft. Und selbst wenn es auf einen grünen Hügel geht: Der Weg der anderen muss nicht der richtige Weg für uns sein, auch wenn er augenscheinlich zum Erfolg führt.

Was ist der Sinn im Leben?

Wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit immer nur bei anderen sind, verlieren wir das Gespür für die eigenen Bedürfnisse. Wir verlieren unsere eigenen Werte und Ziele aus den Augen. Fragen wir uns besser: Was fühlt sich denn für mich richtig an? Was würde ich jetzt tun, wenn ich auf niemanden Rücksicht nehmen müsste? Wie würde ich am liebsten Weihnachten feiern?
Ich habe ja in einem anderen Artikel mal davon erzählt, dass wir nach vielen Jahren das erste Mal Weihnachten nicht zu Hause feierten und für die ganze Familie beim Skifahren ein Traum in Erfüllung ging. Ja, es fühlte sich zunächst merkwürdig an, die alte Tradition zu verändern und die Entscheidung war mir wirklich nicht leichtgefallen, doch ich wollte es mal anders. Und letztlich war die Veränderung ein Entwicklungsschritt und tat der ganzen Familie gut.

Warum wir einzigartig sind

Vielleicht fühlt sich das Andersmachen, wie bei meinen Plänen für Weihnachten, erst einmal komisch an und wir müssen uns auf Gegenwind einstellen. Doch dieses komische Gefühl können wir aushalten. Und wir werden feststellen, das geht.
Wenn wir das Kierkegaard-Zitat einmal umdrehen, ist ein Schlussstrich unter das ständige Vergleichen vielleicht der Anfang des Glücks und das Ende unserer Unzufriedenheit.

»DAS VERGLEICHEN IST DAS ENDE DES GLÜCKS UND DER ANFANG DER UNZUFRIEDENHEIT.«
SÖREN KIERKEGAARD

Auf der gesamten Welt werden wir Menschen immer älter. Die sogenannte Midlife-Crisis, bei der wir aus der Mühle ausbrechen und schauen, was es sonst noch rechts und links geben könnte, ist allen bekannt. Sie setzt inzwischen aber nicht erst in der Lebensmitte, sondern schon bei jungen Menschen ein. Es ist eine Phase, in der wir uns und unsere Welt auf den Prüfstand stellen. Wir ziehen Bilanz. Vielleicht wollen wir noch mal richtig »was reißen«, uns endlich einen lang gehegten Wunsch erfüllen oder eine große Reise machen.

Doch lohnt es sich, den ganzen Stress auf sich zu nehmen?

Immer wenn ich zum Beispiel die Tour de France verfolge, denke ich an meine eigene Radreise zurück, die durch ganz Frankreich bis nach Spanien ging. Die war sicher nicht so herausfordernd wie die Tour de France, aber sie hat mich ganz schön viel Kraft gekostet, mir am Ende aber auch viel gebracht. Es war mein Traum, mein Leben in vier Satteltaschen zu packen und zu machen, was ich will. Die Idee jedoch war weit romantischer als die Realität. Dennoch werde ich nie vergessen, wie nah ich mir in der Zeit war. Diese Nähe konnte ich damals im Alltag nie herstellen. Heute nehme ich mir sehr oft Auszeiten und verschwinde in der Natur.

Warum ist eine Auszeit für mich wichtig?

  • Weil es immer einfach bereichert.
  • Weil Natur & Bewegung der beste Coach sind.
  • Weil ich es mir wert bin.

Es gibt einen Satz, der nicht nur in die Radsport-Folklore eingegangen ist. Als Teamkapitän Jan Ullrich 1997 als Gesamtführender auf der 18. Etappe der Tour de France in den Vogesen schwächelte, feuerte Udo Bölts ihn mit dem Spruch an:

»Quäl dich, du Sau!«

Für alle, die sich nicht für Radsport interessieren: Ullrich gewann die Tour und Bölts betitelte seine Autobiografie mit diesem legendären Satz. Müssen wir uns also quälen, um etwas zu erreichen?

Nein. ( …ist ein ganzer Satz – den wir viel zu selten bemühen)

Irgendwann stehen wir vor der Lebensbilanz

Früher oder später ziehen wir die Bilanz aus unserem Leben. Vielleicht erlauben wir uns dies nur im stillen Kämmerlein, vielleicht setzen wir uns auch ganz offen damit auseinander und ziehen unsere Konsequenzen.

Hilfreiche Fragen – zum Sinn im Leben

  • Was habe ich bisher richtig gemacht in meinem Leben?
  • Was wollte ich eigentlich erreichen?
  • Habe ich dies ernsthaft versucht?
  • Hatte ich mir mein Leben so vorgestellt?
  • Ist es schlimm, wenn es davon abweicht?
  • Hat sich meine Mühe gelohnt?
  • War es das jetzt schon? Fehlt noch was?
  • Geht es mir nur noch ums Durchhalten oder will ich mehr vom Leben?

Bei vielen Menschen sieht die Bilanz erst einmal nicht wirklich rosig aus. Unsere Erwartungen vom Leben wurden enttäuscht. Oft sind wir vor allem von uns selbst enttäuscht, weil wir es nicht »gepackt haben«. Den »Schwarzen Peter« schieben wir dann gerne den Umständen oder unserem Elternhaus zu. In der Psychologie werden solche Lebenskrisen gerne darauf zurückgeführt, dass unsere Erwartungen ans Leben generell zu übertrieben sind und unsere Zufriedenheit im Laufe des Lebens wieder ansteigt, weil wir lernen, uns mit Kompromissen abzufinden. Doch erkennen wir überhaupt was wir alles geschafft haben? In den Auszeiten hier am Meer entdecken viele Menschen bei genauer Betrachtung, dass sie oft einfach vergessen haben sich selbst zu würdigen.

Was ist meine Sehnsucht?

Also: Finden wir uns doch einfach mit dem, was ist, ab und geben auf? Ich glaube kaum, dass ich Ihnen das raten möchte. Zumal die Erfahrung aus meiner Coachingarbeit mich anderes lehrt. Es sind weniger die übertriebenen Erwartungen, die zu einer Krise führen. Vielmehr haben sich die Menschen die sich so „leer“ und „ausgebrannt“ fühlen viel zu lange zurückgenommen und sich gar nicht erlaubt, ihren eigenen Träumen und Zielen nachzugehen.
Natürlich können wir nicht alles in unserem Leben erreichen, aber oft mehr, als wir meist denken. Statt uns mit einer negativen Bilanz abzufinden, möchte ich Ihnen lieber raten, solche Krisen als Chance zu nutzen, um wieder bei sich selbst anzukommen. Es ist immer wieder spannend wie leicht Menschen hier, in so kurzer Zeit, wirklich nachhaltige und passende Ergebnisse in den Auszeiten am Meer erzielen.

Verluste, Widerstände und Zweifel gehören zu unserem Leben

Wir alle erleben immer wieder Verluste, Zweifel und Widerstände. Das hört einfach nie auf. Wie wäre es wenn wir fit sind? Trainieren wir und sagen: „wenn das Leben kommt – bin ich schon da!“. Das Leben ist eine Ganztagsschule ohne Ferien. Krisen gibt es immer wieder. Beruflich, privat und gesundheitlich. Wir klettern danach auch nicht einfach über eine Mauer und auf der anderen Seite geht es munter weiter. Wir vermissen, haben Sensucht, verarbeiten, lernen und integrieren alle diese Erfahrungen. Die tägliche Realität überrascht uns alle immer wieder neu. Doch wir können lernen damit umzugehen, positiv zu verwandeln und entscheiden uns für das Leben. Auch für die negativen Dinge, die wir nie „bestellen“ würden. Sie sind oft viel kostbarer als das offensichtliche Glück.

Es gibt nicht einen Weg für alle, sondern für alle einen Weg.

Statt auf den Pfaden der anderen zu wandeln – gehen wir unseren Weg.
Stellen wir uns den drängenden Fragen ob wir ( mit was auch immer) aufhören wollen und wandeln das was uns quält in etwas Passenderes um. Es gibt immer mehr als eine Option. Wer A sagt muss nicht B sagen. Durchhalten um welchen Preis?
Sicher kommt man nur irgendwo an, wenn man ein paar Dinge auch mal durchhält. Aber ist es das wirklich wert? Jeder bestimmt selbst, was wirklich wichtig und richtig ist und wann es genug ist. Vertrauen Sie Ihrer Wahrnehmung und halten Sie zu sich selbst – auch wenn es kein anderer macht.

Wir sind keine Opfer der Umstände

Niemand zwingt Sie, zu tun, was Sie tun. Ich kann mir, bildlich gesprochen – jeden Tag selbst ein Messer ins Bein rammen und mich dann freuen, wenn der Schmerz nachlässt. Oder ich mache gleich das, was mir guttut, und habe dann endlich wieder mehr vom Leben.

Eine Kundin sagte jüngst: »Ich fühle mich wie im Krieg. Im Krieg gegen mich selbst. Dabei bin ich doch alt genug, um endlich zu verstehen, dass es da wo ich lebe gar keinen Krieg geben muss und ich mir Leichtigkeit und Lebensfreude erlauben darf.« Diese Frau war der Auffassung, »Arbeit muss hart sein, sonst ist sie nix wert«. Nun notiert sie jeden Abend die Situationen, in denen sie es sich leicht gemacht hat. Sie trainiert, weniger zu tun, um mehr für sich übrig zu behalten. Sie erkennt ihren Sinn im Leben.

Mein Sinn im Leben

  • Was will ich selbst?
  • Was möchte ich heute und mit dem Rest meines Lebens anfangen?
  • Hat mich der Tag heute mindestens einmal glücklich gemacht?

Ich bin richtig und wichtig

Im Coaching erlebe ich immer wieder das gleiche Phänomen: Weiß ein Mensch erst einmal um seine eigenen Bedürfnisse und versucht nicht, die Kopie eines anderen zu sein, dann lebt er oder sie enorm auf. Wir alle können auch ohne Qual gute Leistungen und auch Höchstleistungen bringen. Aber nur wenn wir unser Auto nicht übertourig fahren und in unserem persönlichen Drehzahlbereich bleiben. Wenn wir das geben, was wir selbst wollen, nicht das, was die Gesellschaft erstrebenswert findet.
Zum Glück können wir in unserer Gesellschaft diesbezüglich einen leichten Wandel beobachten.

Wir sind okay – mit allen Fehlern

Verabschieden wir uns also vom »Quäl dich, du Sau«. Machen wir es uns leicht(er). Wir dürfen dann den Nachbarn mit dem großen Auto, den adretten Kindern, der bildhübschen Frau … immer noch toll finden – doch wir wissen auch, dass in unseren eigenen Tank ein anderer Kraftstoff gehört.
Gesellschaftlicher Wandel ist langsam. Er fängt bei jedem Einzelnen an. Machen wir doch den ersten Schritt, den Anfang.

Mehr vom Leben – Auszeit fürs Leben

Fangen wir ruhig klein an. In Schritten, die wir und auch die anderen gut aushalten können, ohne Blasenpflaster zu benötigen. Halten wir mal an, wenn es zu viel wird, statt die Schlagzahl zu erhöhen. Beachten wir unsere eigenen Schmerzgrenzen. Machen wir es uns leicht und genießen wir. Denn unsere einzige Zeit ist immer jetzt.
Hören wir nicht auf andere, sondern darauf, was wir uns selbst zu sagen haben.

4 Tipps – für mehr Sinn im Leben

• Sortieren Sie die Menschen, mit denen Sie sich umgeben, ein und aus.
• Seien Sie immer wieder wählerisch.
• Trauen Sie sich, eine Zeit mit sich allein zu sein.
• Machen Sie eine Liste mit Dingen, die Sie nicht mehr wollen.

Formulieren Sie sie zum Gegenteil um: Das will ich! PDF Arbeitsblatt

Vor allem: Nehmen Sie nicht alles so ernst. Machen Sie einfach mal Unsinn, Quatsch, Blödsinn, Kinderkram, Albernheiten …das gehört zu einem guten Leben einfach dazu! Auch das bedeutet: Mehr Sinn im Leben :)

Wenn Sie mal wieder ein gutes Gespräch brauchen – rufen Sie mich einfach an. Das kostet nix und bringt Sie sicher weiter.

Rufen Sie einfach an oder schreiben Sie mir!

Warum es eigentlich keinen Perfektionismus gibt

Wir können – was auch immer – noch so gut oder perfekt machen – es gibt immer einen oder eine auf der Welt, der oder die es besser kann. Hmm, eine frustrierende Aussage? Nein. Denn wenn wir mal genau überlegen wird uns klar, dass es eigentlich gar keinen Perfektionismus gibt. Außer in unserer Vorstellung.

Wir verlangen oft Unmögliches von uns oder anderen weil wir bestimmte Ziele oder Ideen im Kopf haben. Lösen wir uns davon und akzeptieren, dass es sehr oft anders kommt als wir es uns vorgestellt haben – dann wird es leichter. Wir bleiben offen und neugierig. Und das Beste: wir erleben auch mal wieder Überraschungen.

Das Streben nach Vollkommenheit ist ein Bedürfnis was uns das Leben oft schwer macht. Wenn wir uns zwanghaft um „schneller…höher…weiter…“ bemühen, dann ist das oft nicht nur ungünstig für unser Wohlbefinden, sondern wir erreichen oft nicht annähernd das, was alles mit Leichtigkeit möglich wäre. Vor allem aber können wir unser Ziel ja gar nicht erreichen wenn wir sicher sind, nicht gut genug zu sein.

Ein starkes Bedürfnis nach Perfektionismus

zeigt sich wenn wir empfindsam gegenüber Kritik und Zurückweisung sind. Wenn sich aus unserem Streben nach Akzeptanz unser positiver Selbstwert entwickeln soll und die Vermeidung von Kritik uns antreibt einfach perfekt sein zu müssen – dann ist das ungünstig. Wir haben das Gefühl nie gut genug zu sein. Die Angst vor Fehlern lässt uns nicht nur schlimmstenfalls scheitern – wir probieren oft gar nichts mehr aus. Wir vergleichen uns, bewerten ( meist negativ) und generalisieren. Immer sind die anderen besser…

Ein geringes Bedürfnis nach Perfektionismus

erzeugt dagegen Selbstsicherheit. Wir sind, auch wenn Fehler passieren, selbstbewusst und konstruktiv gegenüber Kritik. Es zeigt sich ein Grundoptimismus durch den wir Rückschläge besser verkraften als Menschen die dem Perfektionismus immer wieder „auf den Leim“ gehen. Wir übernehmen Verantwortung und üben auch zufrieden zu sein wenn es mal nicht gleich klappt. Wir machen das was wir tun mit Hingabe und nach besten Wissen und Gewissen. Wie man so schön sagt.

Haben wir uns also gut vorbereitet und viel Zeit auf etwas verwendet, so sollten wir die „Latte“ nicht immer höher anlegen.

„Ich habe getan, was ich konnte“

Der Satz drückt die Realität aus, dass es in manchen Situationen nicht möglich ist, mehr zu tun als das, was bereits geleistet wurde. Wir nehmen uns selbst in den Arm und trösten uns. Es gibt viele Unwägbarkeiten im Leben. Nicht immer liegt es in unserer Macht die Dinge zum Guten zu wenden. Wir quälen uns immer mehr mit Vorstellungen und Selbstvorwürfen – was wir alles hätten tun können.

Dabei ist manchmal alles getan und es reicht halt trotzdem nicht für das Ziel oder Ergebnis was wir uns vorgestellt haben.

Geht nicht gibt´s!

Oft wird der Spruch „geht nicht gibt´s nicht“ bemüht. Dabei ist es doch ganz klar, dass es Dinge gibt, die nicht gehen.

  • Wollen Sie das die Sonne jeden Tag um 8 Uhr aufgeht? Das geht nicht.
  • Wünschen Sie sich ein Leben ohne Zweifel und Widerstände? Das geht nicht.
  • Sie wollen nie wieder Angst haben? Das geht nicht.

Und das ist auch gut so. Es ist Illusion zu glauben alles wäre möglich. Gefühle haben immer eine Botschaft, die uns in den allermeisten Situationen hilft. Auch unliebsame Emotionen schaffen Klarheit. Und Klarheit ist der Schlüssel in jeder Krise.

Es ist wichtig zu erkennen, dass wir alle unsere Grenzen haben.

Wir können nicht immer alles erreichen, was wir uns vorgenommen haben, und manchmal müssen wir uns damit zufriedengeben, dass wir unser Bestes gegeben haben. Würdigen wir unser Tun. Achten wir unsere Grenzen.

Es gibt auch Zeiten, in denen es wichtig ist, Prioritäten zu setzen und uns darauf zu konzentrieren, was am wichtigsten ist.

Wenn wir uns sagen „Ich habe getan, was ich konnte“, können wir uns auf unsere Leistungen konzentrieren und uns von möglichen Gefühlen von Frustration oder Enttäuschung lösen.

Erinnern wir uns immer wieder daran, dass wir unser Bestes gegeben haben. Konzentrieren wir uns auf die positiven Aspekte dessen was erreicht wurde. Dieser Satz kann auch ein Hinweis darauf sein, dass es an der Zeit ist, weiterzumachen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Es ist wichtig, unsere Erfolge zu feiern, aber es ist auch wichtig, uns weiterzuentwickeln und unsere Fähigkeiten zu verbessern.

Insgesamt ist „Ich habe getan, was ich konnte“ eine positive Aussage, die uns ermutigt, uns auf unsere Leistungen zu konzentrieren und uns von negativen Emotionen zu lösen.

Es ist ein Hinweis darauf, dass es wichtig ist, unser Bestes zu geben und uns auf das zu konzentrieren, was erreicht wurde. Wenn wir diese Einstellung beibehalten, können wir uns weiterentwickeln und unsere Fähigkeiten verbessern, um in Zukunft noch mehr zu erreichen.

DU GJORDE, VAD DU KUNDE

Du hast getan, was Du konntest

Den Stein fand ich auf einer Wanderung in Schweden – hilfreich, wenn wir den Wald vor lauter Bäumen grad nicht sehen können.

Wir können nicht immer bestimmen wie das Ergebnis aussieht. Halten wir doch vor allem auch dann zu uns, wenn wir mal nicht erreichen was wir uns vorgenommen haben. Dann brauchen wir unseren Beistand besonders. Verdient haben wir es immer.

Denn sicher ist: wir haben getan was wir konnten.

Wir sind richtig. Wir sind gut genug. Wir sind vollkommen.

Ein Tag am Meer – Zeit für mich

Wie wir unsere Emotionen positiv verändern können

Regen oder Himmelsblau? Wir sind wahlweise traurig, wütend oder glücklich. Diese Liste an Emotionen lässt sich endlos erweitern. Doch was versetzt uns eigentlich in diese Emotionen? Sind es andere Menschen oder Dinge, die uns im Außen begegnen, die uns zustoßen? Nein. Es sind unsere eigenen Gedanken, die oft den entscheidenden Einfluss auf unser Leben und unseren Zustand haben. Was nun auch nicht bedeutet, dass wir selbst schuld sind, wenn es uns schlecht geht. Vielmehr ist das eine gute Nachricht: Es ist möglich, unsere Gefühle und das eigene Handeln wieder selbst zu bestimmen. Das Ziel bin ich!

Wir haben Einfluss auf unser Erleben und unsere Emotionen

Emotion bezeichnet eine psychophysische Bewegtheit, die durch die bewusste oder unbewusste Wahrnehmung eines Ereignisses oder einer Situation ausgelöst wird. Was jedoch wie eine Illusion daherkommt, passiert wirklich und ist echt. Das bedeutet, dass eine Emotion tatsächlich zu einer deutlich wahrnehmbaren physischen Veränderung von Muskulatur, Herzschlag, Atmung usw. führt, die mit Messungen neurophysiologischer Parameter nachweisbar sind.

Aber nicht das Ereignis selbst löst Gefühle in uns aus, sondern unsere Wahrnehmung, und ein Ereignis kann sogar ein eigener Gedanken sein, auf den wir sehr assoziiert reagieren – manchmal zeitverzögert. Da ist ein belastendes Ereignis schon längst vorbei oder die schwierige Situation bereits ausgestanden und unser Körper reagiert erst im Nachhinein. Es ist also gar keine leichte Aufgabe, die Ursachen für unsere Emotionen auszumachen, aber auch keine unmögliche.

Manchmal dauert es etwas, bis das Update läuft

Trauer ist ein gutes Beispiel. Dabei muss es gar nicht die Trauer, um einen verstorbenen Menschen sein. Wir trauern auch um Verlust im Alltag: Vielleicht müssen wir einen beruflichen oder privaten Wunsch ziehen lassen. Egal was uns passiert, meist funktionieren wir erst einmal weiter, zwar nicht immer gut, aber wir kommen durch die Zeit, bis uns die Geschehnisse dann emotional und körperlich einholen. Der Körper reagiert immer. Alles findet Beachtung. Mal unbewusst, mal bewusst. Wenn wir im Außen nicht mehr regeln und funktionieren müssen, beginnt automatisch die Phase, in dem der Körper nacharbeitet. Das ist der Grund, warum wir oft im Urlaub oder am Wochenende krank werden. Wir haben dann endlich Zeit für ein Update.

Das Gehirn ist eine Art Notruf- und Einsatzzentrale, die uns rettet, wenn es brennt. Die Programme im Gehirn müssen aber regelmäßig gewartet werden. Wenn es im Dauereinsatz ist, können keine Updates laufen. Stehen wir eh schon unter Stress ist der Kopf gnädig und die Schaltzentrale verlangt nicht noch Dinge von uns, die uns zusätzlich belasten könnten. Man kann sich die Updates allerdings wie Reparaturprogramme vorstellen. Damit nicht irgendwann alles zusammenbricht, müssen wir die Daten in uns sortieren und klarieren. Bis zum nächsten Urlaub zu warten reicht oft nicht. Am besten wir starten unseren „Rechner im Gehirn“ regelmäßig in kleineren und größeren Auszeiten neu und verhindern so, dass wir uns im Dauerstress verlieren.

Wie wir mit negativen Emotionen im Alltag umgehen können

Nicht nur eine lange To-do-Liste, auch ein Gedankenstrudel kann uns und unseren Körper in Dauerstress versetzen. Die Gedanken, die wie Wolken am Himmel durch unseren Kopf ziehen, können wir natürlich nicht anhalten. Ich denke, also bin ich. Wir können auch nicht nicht denken. Wir können allerdings damit aufhören, wie ein Hund jedem Stock hinterherzurennen, und unsere Gedanken einfach weiterziehen lassen.

Quälende Gedanken und Emotionen begleiten uns besonders in einschneidenden Situationen: bei Trennung, Krankheit, Kündigung oder sogar bei einem freiwilligen Jobwechsel oder Umzug. Selbst wenn wir uns freiwillig für eine große Veränderung entscheiden, ist das psychologisch gesehen eine Krise. Durch die Zeitverzögerung können wir die Emotionen und die körperliche Reaktion gar nicht mehr zuordnen, denn in unserer Wahrnehmung ist „das Schlimmste“ ja bereits vorbei. Deshalb kommt die Erschöpfung oft erst, wenn das Geschehen schon hinter uns liegt. Manchmal beachten wir die Dinge so wenig, dass sie uns sogar erst Jahre später einholen. Doch wie wir nun wissen, ist das ein gutes und sinnvolles Reparaturprogramm.

Manchmal erkennen wir nicht was uns gerade wirklich bewegt. Wir lenken uns ab und konzentrieren uns auf viele andere Themen. Plötzlich ist der Partner, der Chef, die Kollegen unsere Freunde – alles ist blöde und am Ende meckern wir auch noch an uns selbst herum. Wir stellen dann Bereiche in Frage die mit unserer aktuellen Verfassung gar nichts zu tun haben.

„Warum immer ich?“ Mit Bewegung aus der Opferhaltung

Zum Umgang mit den Gedanken, die negative Emotionen in uns auslösen, kann man sich an einzelnen Stufen zur Resilienz orientieren – quasi für die Krisen im Kopf. Es erleichtert vieles im Alltag, wenn wir uns unserer Gefühle bewusst sind.

„Warum immer ich? Ich bin gar nicht dran!“ tönt es im Kopf, wenn wieder der nächste Dämpfer kommt. Irgendwas ist ja immer. Wer sich allerdings als Opfer der Umstände sieht, dreht sich im Kreis und kommt nicht weiter. Wenn wir uns im Leid „geborgen“ fühlen, ist es schwer, auszusteigen. Manchmal können wir uns in dem negativen Zustand regelrecht „zuhause fühlen“. Leid gibt uns eine Art Geborgenheit. Gewohnheiten positiv zu verändern dauert. Wir halten lieber in negativen, uns dafür aber bekannten Situationen aus.

Deshalb lohnt es sich, sich im wahrsten Sinne des Wortes fortzubewegen. Der Begriff Emotion wird schließlich abgeleitet vom lateinischen Begriff „emovere“, was sich herausbewegen bedeutet. Den entscheidenden Schritt vor die Tür zu machen hilft, in der Flut der Gedanken und Emotionen nicht unterzugehen, sich wieder zu finden.

In der Bewegung arbeitet unser Gehirn nachweislich besser und wir können anfangen, die Gedanken zu sortieren. Versuchen wir die Themen, um die unsere Gedanken kreisen einmal durchzunummerieren.

Stellen wir uns dann doch einmal wichtige Fragen:

– Was ist hier eigentlich gerade wirklich das Thema?
– Ist das nächste Woche für mich auch noch wichtig?
– Welche Emotionen löst dieser Gedanke in mir aus?

Vielleicht können wir die Emotion, die ein Gedanke in uns auslöst auch noch gar nicht benennen und fühlen uns einfach nur unruhig. Beobachten Sie genau, ob ein Gedanke Ihren körperlichen Zustand verschlimmert, und welche Gedanken Sie bereits abhaken und in den imaginären „erledigt“-Ordner verschieben können. Wir nehmen diese Gedanken dann aus dem Augenwinkel noch wahr, lassen sie aber einfach weiterziehen. „Dich kenne ich!“ Haken dran. Nicht alles müssen wir immer wieder durchwälzen.

Ein erster Faktencheck für dunkle Emotionen

Häufig hilft uns schon ein Faktencheck, unsere Situation wieder neu zu bewerten, einen optimistischen Blick zu bekommen und sich direkt besser zu fühlen.

– Ist der Film eigentlich real, der gerade in meinem Kopf läuft?
– Wie wahrscheinlich ist es, dass er Realität wird?
– Werde ich das, wenn es wirklich wahr werden sollte, überleben?
– So können wir auch beispielsweise „Bullshit-Bingo-Punkte“ von eins bis zehn vergeben. Eins ist wenig realistisch und zehn sehr.

Und selbst wenn der Film realistisch ist: Was ist das Schlimmste, das passieren kann und welchen Einfluss hätte das auf Sie? Häufig neigen wir dazu, Dinge nicht zu tun, weil wir uns vor den Konsequenzen fürchten. Dabei machen wir uns gar nicht klar, was die schlimmsten Konsequenzen sein könnten. Oft ist das ein unbewusster Vorgang, der von Glaubenssätzen gesteuert wird.

3 Schritte, um mit schwierigen Emotionen besser umzugehen

Wichtig ist, dass wir nicht nur zu uns stehen, wenn es gut läuft. Sondern gerade dann, wenn es schwierig ist!

1. Schritt für die Akzeptanz unserer Emotionen

Wir nehmen wahr, was gerade so schmerzhaft ist. Wir lassen das schwierige Gefühl an uns heran, statt dagegen anzukämpfen. Akzeptanz. Dann sehen wir schon klarer.

2. Schritt für die Anerkennung unserer Emotionen

Wenn wir das Gefühl anerkannt haben, können wir mitfühlend zu uns selbst sein. Wir bekommen Anerkennung. Und zwar von uns selbst.

3. Schritt damit wir unsere Emotionen aushalten können

Statt uns in der Ohnmacht zu verlieren und uns selbst im Stich zu lassen – kümmern wir uns um uns selbst. Wir überlegen: Was kann ich tun? Will ich Grenzen setzen? Brauche ich Ruhe oder jemandem zum Reden?

Wenn niemand Zeit hat – seien Sie für sich selbst da. Nehmen Sie sich wichtig! Milliarden Menschen erleben täglich Zweifel und Widerstände. Das gehört zu jedem Leben dazu. Wir sind nicht allein. Fühlen wir uns doch in schwierigen Momenten mit all den Menschen verbunden, die das auch erleben, was uns gerade bewegt.

„Es ist, wie es ist.“

Akzeptanz und Bewusstheit unserer Emotionen

Die Erholung von so manchem Ereignis, ob nun innerlich oder von außen kommend, dauert einfach seine Zeit. Unsere Zeit. Wir wollen es oft nicht wahrhaben und kämpfen weiter für eine schnelle Lösung. Das muss doch möglich sein. Ist es aber manchmal einfach nicht. Der unbedingte Kampf kostet viel Kraft und macht alles nur noch schlimmer. Abwarten und Tee trinken ist einfach nicht unsere Stärke, aber wir sollten gut auswählen, welche Kämpfe wir (mit uns selbst) ausfechten und welche wir einfach wie Wolken vorüberziehen lassen.

Viel zu häufig wird die Willenskraft ins Zentrum aller Änderungen gerückt, dabei sind Bewusstheit und Akzeptanz die viel wichtigeren Komponenten auf dem Weg zu uns selbst. Durch sie können wir ohne Schuld und Scham die Verantwortung übernehmen. Das gibt uns Selbstvertrauen und wir können auch belastende Situationen überwinden.

Manchmal hilft auch ein Gespräch mit einer neutralen Person die zuhört – ohne zu bewerten.

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir gerne. Das kostet nichts und Sie kommen auf jeden Fall einen Schritt weiter.